Neuer Schutzschirm im Ehrenamt
"Keine Sorgen" für Oberösterreichs freiwillig Tätige
Im Jahr der Freiwilligenarbeit 2011 feiert die Oberösterreichische Versicherung ihr 200-jähriges Bestehen. Als führendes Versicherungsunternehmen will die Oberösterreichische Versicherung zum 200-jährigen Unternehmensjubiläum dem Land Oberösterreich und seinen Menschen ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen. Es soll ein Beitrag zur Stärkung der guten Kultur des Ehrenamtes sein und die Arbeit der tausenden Landsleute anerkennen, die für das Gemeinwohl tätig sind.
Das freiwillige Engagement für das Gemeinwohl und die Allgemeinheit soll künftig mit der Gewissheit verbunden sein, dass man nicht allein gelassen wird, wenn ein Fehler passiert oder ein Unglücksfall eintritt. Zum Beispiel, wenn ein freiwilliger Helfer einer Wohltätigkeitsaktion des Musikvereines bei Aufbauarbeiten schwer stürzt und Verletzungen mit Dauerfolgen davonträgt oder sich eine Elterninitiative zur Verbesserung des Kinderspielplatzes mit einer Schadenersatzklage auseinandersetzen muss, weil die selbstaufgebauten Bänke zusammenbrechen und der verletzte Besucher Schmerzensgeld einfordert.
Die Oberösterreichische Versicherung übernimmt daher ab 1. Juli 2011 für das kommende Jahr prämienfrei den Versicherungsschutz für freiwillig Engagierte.
Mitglieder der im Oö. Katastrophenschutzgesetz anerkannten Rettungs- und Einsatzorganisationen hatten schon bisher einen öffentlich finanzierten Schutz. (Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Bergrettung, Wasserrettung, Caritas, Rettungshundestaffel). Jetzt stellt die Oberösterreichische Versicherung auch allen übrigen Vereinsmitgliedern, Initiativen, losen Selbsthilfegruppen und auch Einzelpersonen einen Haftpflichtschutz bis 2,000.000 Euro und eine Unfallversicherung bis zu 75.000 Euro bei Invalidität sowie bei Todesfall 10.000 Euro zur Verfügung.
Die Unfall- und Haftpflichtversicherung für freiwillige Helfer in Oberösterreich springt ein, wenn anderweitig kein entsprechender oder ein zu geringer Versicherungsschutz besteht, ersetzt aber nicht die Verpflichtung nach dem Oö. Veranstaltungssicherheitsgesetz zum Abschluss einer Veranstalterhaftpflichtversicherung. Sie ersetzt vielmehr eine vielfach beklagte Lücke: Nicht organisierte Freiwilligenarbeit und ehrenamtliches Engagement außerhalb großer Hilfsorganisationen waren bisher in den wenigsten Fällen abgesichert. Der neue Schutzschirm wirkt dem Risiko entgegen, dass der freiwillig engagierte Oberösterreicher fürchten muss, bei Fehlern oder Unglück in seiner gemeinwohlorientierten Tätigkeit wirtschaftlich zu Schaden zu kommen.
Auch nach dem Jubiläumsjahr bleibt der neue Schutzschirm bestehen:
Kooperation mit dem Land OÖ nach dem Vorbild Hessen und Vorarlberg
Dieser von der Oberösterreichischen Versicherung bereit gestellte Schutz für Freiwillige orientiert sich an erfolgreichen Modellen in Hessen und Vorarlberg.
Unbürokratische Abwicklung
Die Abwicklung erfolgt unbürokratisch. Der Versicherungsschutz startet ab 1. Juli 2011 automatisch für alle freiwilligen Helfer in Oberösterreich. Schadensmeldungen werden ab diesem Zeitpunkt von einem Mitarbeiter der Oberösterreichischen Versicherung entgegen genommen:
Schadenmeldungen direkt an die
Oberösterreichische Versicherung AG, Gruberstr. 32, 4020 Linz:
Haftpflicht: Frau Mag. Soffiene, Telefon: 057891-71-253, E-Mail: b.soffiene
ooev.at
Unfall: Herr Wintersberger, Telefon: 057891-71-240, E-Mail: h.wintersberger
ooev.at
Der Nachweis der ehrenamtlich-freiwilligen Tätigkeit für das Gemeinwohl obliegt dem Versicherten. Für Schäden bis € 500,-- gibt es eine Bagatellegrenze.
Für "Keine Sorgen" bei Oberösterreichs freiwillig Tätigen!
Rahmenvertrag_Haftpflicht-_und_Unfallversicherung_fuer_freiwillige_Helfer_in_OOE.pdf | 103 K |