14. 02. 2005 08:28

Gutes Jahr und neue Märkte

Positives Jahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Die OBERÖSTERREICHISCHE Versicherung kann zufrieden zurück blicken, 2004 war ein positives Jahr, trotz zum Teil schwieriger Rahmenbedingungen. Der Spruch, der in letzter Zeit häufig zu hören ist - "Europa jammert - aber auf hohem Niveau" - trifft jedenfalls auf die OBERÖSTERREICHISCHE nicht zu. Generaldirektor Dr. Weidl: "Wir sind im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Marktanteil von nahezu 20 Prozent nach wie vor die Nummer Eins in Oberösterreich, daran haben auch Zusammenschlüsse anderer Versicherer nichts geändert". Während andere Gesellschaften durch Zukäufe oder ein Engagement im Ausland wachsen, konzentriert sich die Oberösterreichische auf den Heimmarkt und wächst aus eigener Kraft.

Die Stellung als "Nummer Eins" sei aber zugleich Verpflichtung, die Kundenorientierung und den umfassenden Service weiterhin in den Mittelpunkt zu stellen. Und Generaldirektor-Stellvertreter Alfred Kemptner ergänzt: "Erst kürzlich ergab eine Befragung von unabhängigen Versicherungsmaklern, dass wir in den Bereichen Zufriedenheit und Kompetenz die Note 1 erhielten".

 

Zielrichtung: Ballungszentren

Die OBERÖSTERREICHISCHE ist weiterhin unbestritten ein Regionalversicherer mit hoher Marktpräsenz, trotzdem gibt es noch Detailbereiche als weitere geschäftliche Hoffnungsgebiete. Dazu zählen im besonderen die Ballungszentren des Bundeslandes. "Wir sind im städtischen Raum dank eines guten Marketings sehr bekannt, jetzt muss es darum gehen, diesen Bekanntheitsgrad verstärkt in Verträge umzusetzen", erläutert Dr. Weidl.

 

Zielrichtung: Spezielle Kundensegmente

Verbunden ist die Marketing- und Verkaufsoffensive im städtischen Raum mit gezielten Angeboten für spezielle Kundensegmente. Dazu zählen im besonderen die Jugend, die Senioren und die Frauen. Dazu Generaldirektor-Stellvertreter Kemptner: "Zur Zeit entwickeln wir ein Konzept, basierend auf den Lebensphasen und den lebensbegleitenden Produkten. Mit diesem Konzept wollen wir unsere Chancen vor allem in den Ballungszentren konsequent nutzen".

 

Kundentreue belohnen

Neukunden zu gewinnen ist immer interessant, aber die besondere Beachtung langjähriger und treuer Kunden entspricht der Keine Sorgen Philosophie, die auf eine verlässliche, lebenslange Partnerschaft und Hilfe in schwierigen Lebenslagen abzielt.

Aus diesem Grund wird ein „Keine Sorgen Vorteilsprogramm für besondere Kunden“ entwickelt, das vor allem eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit zum Ziel hat. Als Dank für eine langjährige und umfassende Partnerschaft wird es besondere Servicevorteile und Bonifikationen geben, Vorteilspunkte sowie spezielle Assistance-Leistungen.

Neben der gewohnt qualitativ hochwertigen Betreuung durch die Keine Sorgen Berater ist dieses Vorteilsprogramm ein weiterer Grund, der OBERÖSTERREICHISCHEN treu zu bleiben.

 

Private Vorsorge boomt weiterhin

In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass das Streben der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher nach privater Vorsorge - in welcher Form auch immer - nach wie vor sehr stark ist. Umfragen ergaben, dass 51 Prozent der Erwachsenen mit einer privaten Zusatzpension vorsorgen wollen. Bei den 18-29jährigen sind es sogar 56 Prozent. Bemerkenswert ist, dass immerhin bereits 26 Prozent auch eine Pflegerente für notwendig erachten und in den nächsten Jahren eine entsprechende Versicherung abschließen wollen. Die Erkenntnis, dass "mehr privat, weniger Staat" die Situation der Zukunft sein wird, hat sich herumgesprochen. "Gerade für jüngere Arbeitnehmer, Familien und auch Besserverdiener sieht die gesetzliche Vorsorge im Fall des Falles nur unzureichende Maßnahmen vor" (Kemptner).

 

Pflegevorsorge kann teuer sein

Ein Beispiel macht dies deutlich: Bei Pflegestufe 5 (180 Stunden Pflegebedarf) beträgt die staatliche Leistung 842 Euro. Eine Stunde kostet rund 25,- Euro. Wenn der Lebenspartner davon 110 Stunden übernehmen kann, bleiben noch 70 Stunden; dies sind 1.750,- Euro. Somit ist die Lücke 908,- Euro.

Die Öffentlichkeit begreift zunehmend, dass Pflegevorsorge wichtig ist und die Marktforschung bestätigt das Interesse. Dennoch ist die Zeit noch nicht ganz reif, viele zögern noch mit dem konkreten Abschluss.

Die OBERÖSTERREICHISCHE sieht aber in diese Entwicklung ein großes Zukunftspotenzial und hat entsprechende Produkte im Angebot.

 

Neue "private Sozialvorsorge" der OBERÖSTERREICHISCHEN

Die OBERÖSTERREICHISCHE bietet seit kurzem eine spezielle "private Sozialvorsorge" an. Dieses Vorsorgepaket umfasst unter anderem eine Rentenversicherung, weiters eine Pflegerentenzusatzversicherung, eine Zusatzversicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit und bei schwerer Krankheit sowie eine Zusatzversicherung zur Abdeckung von Begräbniskosten. Ein besonderes "Zuckerl" in diesem Zusammenhang ist die "Schutzengel Sozial-Vorsorge", die unter anderem die Inanspruchnahme einer Haushaltshilfe im Pflegefall und auch Leistungen im Wellness- und Gesundheitsbereich beinhaltet. "Mit dieser privaten Sozialvorsorge sind wir Vorreiter in einem immer wichtiger werdenden Marktsegment", sagt Generaldirektor Dr. Weidl.

 

Angebot "Betriebliche Altersvorsorge"

Den Kundenwünschen entsprechend, wird die OBERÖSTERREICHISCHE auch ein spezielles Angebot für die "betriebliche Altersvorsorge" ins Programm nehmen. Unternehmer und Betriebsräte können künftig zwischen Versicherungen und Pensionskassen wählen. Der Steuersatz bei der betrieblichen Kollektivversicherung wird von 4 auf 2 Prozent reduziert. Arbeitgeber können zehn Prozent des Bruttolohnes des Arbeitnehmers steuerfrei einzahlen, die Arbeitnehmer ihrerseits können diesen Betrag verdoppeln und eine staatliche Prämie kassieren. "Wir erwarten uns, dass die betriebliche Altersvorsorge ähnlich wie die Zukunftsvorsorge ein Renner wird", so Generaldirektor-Stellvertreter Kemptner.

 

Rund 7 Prozent Prämien-Plus im Schaden- und Unfallbereich

Die Bilanz der OBERÖSTERREICHISCHEN für 2004 liegt naturgemäß jetzt noch nicht vor, erste Zahlen weisen aber neuerlich auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr hin. So stieg das Prämienvolumen im Bereich Schaden und Unfall um rund 7 Prozent auf 205,7 Millionen Euro. Rund 158 Millionen Euro hat die OBERÖSTERREICHISCHE an Versicherungsleistungen in diesem Bereich ausbezahlt, das ist ein Plus von nicht ganz 13 Prozent.

Einen Anstieg der Leistungen verzeichneten vor allem die Sparten Sturm- und Leitungswasser-Versicherung sowie die Allgemeine und die Kfz-Haftpflichtversicherung.

 

Thema Einbruch – aktuell wie nie zuvor

Auch wenn die Kaskoversicherung einen leichten Rückgang der Leistungen verzeichnet: die Anzahl der Diebstähle von Kfz im In- und Ausland ist erneut angestiegen: nicht weniger als 22 Fahrzeuge verschwanden spurlos (2003: 18). Auch die Anzahl der Einbrucheinbruchdiebstähle in Gebäude und Wohnungen stieg im vergangenen Jahr um 8,3 %.

 

Die OBERÖSTERREICHISCHE bemüht sich verstärkt um Bewusstseinsbildung bei den Kunden sowie Hilfestellung bei Vorsorgemaßnahmen. Workshops für die Keine Sorgen Berater in Zusammenarbeit mit Spezialisten sollen als Multiplikator wirken.

Übrigens: In der Wintersaison wird alle 30 Minuten ein Skidiebstahl verübt!

 

Mehr als 1,1 Millionen Versicherungsverträge

Was die Zahl der Versicherungsverträge anlangt, so hat die OBERÖSTERREICHISCHE schon seit längerem die Millionen-Grenze überschritten. Im Jahr 2004 kamen wieder rund 60.000 neue Verträge dazu, so dass man derzeit bei insgesamt mehr als 1,1 Millionen hält. Und noch eine beachtliche Zahl: Derzeit sind 305.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher bei der OBERÖSTERREICHISCHEN versichert. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Zahl der Kunden damit um ein Viertel erhöht.

 

Optimismus für 2005

"Wir gehen mit Optimismus in das Jahr 2005, wir rechnen wieder mit einem recht passablen Ergebnis", sagt Dr. Weidl. 2003 hatte die OBERÖSTERREICHISCHE ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 9,6 Millionen Euro erzielt, für 2004 steht das EGT noch nicht fest. Alfred Kemptner sieht die Entwicklung so: "Wir wollen im heurigen Jahr unsere Marktposition weiter stärken, dazu brauchen wir ein Wachstum, das zumindest über dem Branchenschnitt liegt". In einem gesättigten Markt wie dem für Sachversicherungen müsse Kundenbindung hohe Priorität haben. Und diese wiederum erreiche man nur mit einem hohen Grad an "Dienstleistung" für die Kunden.