18. 04. 2005 00:00

Ein Elefant für schwierige Lebenslagen

Presseinformation anlässlich des Pressegesprächs in Sölden.

DAS PECH DES HANNIBAL

Der karthagische Feldherr Hannibal (247 bis 183 vor Christus) hatte Pech: Er überquerte die Alpen mit einem riesigen Heer unter großen Opfern und Verlusten im Jahr 218 vor Christus und damit um rund 2200 Jahre zu früh. Selbst die 37 mitgeführten Elefanten konnten die "Sorgen" Hannibals nicht beseitigen. Heute wäre das anders, vorausgesetzt, der Karthager hätte sich und sein Heer bei der OBERÖSTERREICHISCHEN versichern lassen. Mit einem "Keine-Sorgen-Paket" gerade für schwierige Lebenslagen. Und der Garant wäre ein sympathischer Elefant im roten Outfit, der Kraft, Sicherheit und Schutz symbolisiert.

 

VERSICHERUNG IST MEHR ALS VERSICHERN

Im Ernst: Die Zeiten, in denen eine Versicherung sich auf ihr Kerngeschäft â€“ die reine finanzielle Entschädigung im Schadensfall â€“ beschränken konnte, sind längst vorbei. Natürlich darf der Versicherte erwarten, dass er rasch und unbürokratisch zu seinem Geld kommt. Das ist aus der Sicht der OBERÖSTERREICHISCHEN selbstverständlich. Doch eine Versicherung, die sich zum Programm und Ziel gesetzt hat, dass sich ihre Kunden "keine Sorgen" zu machen brauchen, muss ihre Dienstleistungen wesentlich umfangreicher gestalten. "Wir definieren dieses umfassende Dienstleistungsangebot als ‚Hilfe in schwierigen Lebenslagen', wie immer diese auch aussehen mögen", erläutert der Generaldirektor der OBERÖSTERREICHISCHEN, Dr. Wolfgang Weidl.

 

"SCHWIERIG" KANN VIELES SEIN

Die erwähnten "schwierigen Lebenslagen" können so unterschiedlich und vielfältig sein wie es eben das Leben selbst ist. Das beginnt bei Bagatellfällen, die aber für die Betroffenen recht unangenehm sind. Wenn an einem kalten Wintermorgen plötzlich die Heizung streikt, wenn die Tür ins Schloss fällt (und der Schlüssel ist in der Wohnung), wenn ein Rohrbruch die Wohnung unter Wasser setzt, wenn das Dach dem Sturm nur bedingt getrotzt hat oder die eigenen vier Wände aus einem anderen Grund plötzlich nicht mehr bewohnbar sind. Hier ist der Begriff "Bagatellfall" schon nicht mehr passend.

Ähnlich die Situation beim Auto: Auch hier können die Schwierigkeiten bei einer kleinen Panne beginnen und bis zum schweren Unfall im Ausland mit all seinen Folgen reichen.

 

DER SCHUTZENGEL MIT ROHRZANGE UND DÜSENANTRIEB

Für alle diese so genannten "schwierigen Lebenslagen" hat die OBERÖSTERREICHISCHE vorgesorgt, vor allem mit ihrem "Keine-Sorgen-Schutzengel©". Da wird rund um die Uhr ein Handwerker-Service organisiert, Installateure, Dachdecker und andere Experten werden umgehend zum Ort des Geschehens geschickt und bezahlt. Da gibt es Heizgeräte leihweise, da wird bei Bedarf eine vorübergehende Unterbringung in einem Hotel finanziert. Sollte die Auslandsreise im Auto durch ernste Unfallfolgen oder eine schwere Erkrankung ein jähes Ende finden, organisiert und bezahlt der Schutzengel den Heimtransport, wenn notwendig auch im Ambulanzjet.

 

ERSATZ FÜR NACHBARSCHAFTSHILFE

Die Erfahrungen zeigen, so berichtet Generaldirektor-Stellvertreter Alfred Kemptner, dass die umfassenden Assistenzleistungen seitens der Versicherung immer wichtiger werden. "Vor allem in den Städten wird das Leben immer anonymer, die Nachbarschaftshilfe wird seltener, davon sind im Besonderen ältere Menschen betroffen. Aber auch der Single, der alleine lebt, steht nach einem Unfall, der ihn in seiner Wohnung für einige Wochen ans Bett fesselt, plötzlich vor unerwarteten Problemen", erläutert Kemptner, "denn wer kauft ihm ein oder geht mit dem Hund spazieren? Alleinerzieher(innen) wissen bei einer Erkrankung des Kindes oft nicht, wer es betreuen soll, wenn sie zur Arbeit müssen und die Oma an diesem Tag keine Zeit hat."

"Der Schutzengel ist als qualitative Ergänzung zu den traditionellen Versicherungsprodukten zu sehen," ergänzt GD Dr. Wolfgang Weidl, "wir werden diese Leistungen in Zukunft kontinuierlich ausbauen. Besonders freuen mich die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Kunden, die in schwierigen Situationen von der prompten und wirksamen Hilfe des Schutzengels verblüfft waren."

 

EIN ELEFANT SORGT FÜR DIE PFLEGE

Ähnliches gilt für den Bereich der privaten Vorsorge. Auch hier bekam in den vergangenen Jahren die "Hilfe in schwierigen Lebenslagen" immer mehr Bedeutung. Dem hat die OBERÖSTERREICHISCHE durch die neue "Private SozialVorsorge©" Rechnung getragen. Dass hier eine Rentenversicherung inkludiert ist, ist naheliegend. Aber entsprechend dem Bedarf und der Nachfrage umfasst dieses Vorsorgeangebot auch eine Versicherung für den Fall, dass jemand Pflege â€“ in welcher Form auch immer â€“ benötigt. Sei es bei dauerhafter oder vorübergehender Pflegebedürftigkeit, der "Elefant" organisiert eine Haushaltshilfe, bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit wird auch eine Rente bezahlt.

 

KEINE FINANZIELLEN SORGEN BEI KRANKHEIT

Der "Elefant" wird aktiv, wenn jemand einen Unfall erleidet oder schwer erkrankt. Die Zusatzversicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit nimmt dem Betroffenen ebenso die finanziellen Sorgen wie das Vorsorge-Paket für den Fall von Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Querschnittlähmung und vielen anderen schweren Erkrankungen. Wer aber in der glücklichen Lage ist, all das nicht zu brauchen, der kann im Rahmen dieses Vorsorge-Angebots zumindest alle zwei Jahre Wellness- und Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen.

 

"LEBENSBEGLEITENDE VORSORGE"

Generaldirektor Dr. Weidl dazu: "Dass wir Autos, Häuser und Betriebe versichern, das ist selbstverständlich. Aber die OBERÖSTERREICHISCHE steht ganz wesentlich auch im Dienst der lebensbegleitenden Vorsorge, die immer mehr Bedeutung bekommt. Ich bin sicher, dass die private Vorsorge für schwierige Lebenslagen in einigen Jahren denselben Stellenwert haben wird wie heute die Privatpension".

 

JEDE ARBEITSMINUTE EREIGNET SICH EIN SCHADENSFALL

Was der Begriff "schwierige Lebenslagen" allein im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung bedeutet, lässt sich an den Statistiken ablesen. Bei der OBERÖSTERREICHISCHEN wurden im vergangenen Jahr im Bereich Schaden- und Unfallversicherung nicht weniger als 103.000 Fälle abgewickelt. Mit anderen Worten: Jede Arbeitsminute im Jahr ereignete sich ein Schadensfall, dessen Auswirkungen von der Bagatelle bis zu schweren Folgen reichen können.

 

VOM "AGENTEN" ZUM BERATUNGSPROFI

Das Schutzengel-Konzept der OBERÖSTERREICHISCHEN steht und fällt aber mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die "draußen" tätig sind. Solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst hat es immer gegeben, ihr Berufsbild hat sich aber ganz wesentlich gewandelt. Alte Dokumente sprechen noch von "Versicherungs-Agenten", die als "Schutzpatrone der Witwen und Waisen" agierten und für die "Wiedergutmachung des Schadens" sorgten. Heute hingegen ist der "verlängerte Arm des Elefanten" ein Beratungsprofi, der fachlich kompetent und ausgerüstet mit dem Laptop arbeitet. Eines hat sich aber nicht verändert: Der Außendienst-Mitarbeiter muss kommunikativ sein, zuhören können und die Sorgen der Leute ernst nehmen. Bei der OBERÖSTERREICHISCHEN Versicherung sind von den derzeit 909 Mitarbeiter(innen) 566 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst tätig.

 

MAKLER-UMFRAGE BESTÄTIGT KOMPETENZ

Im vergangenen Jahr wurde eine unabhängige Umfrage unter Versicherungsmaklern über die Qualität der verschiedenen Versicherungen durchgeführt. Dabei schnitt die OBERÖSTERREICHISCHE hervorragend ab. 15 Versicherungen wurden bewertet, nur drei dieser Versicherungen erhielten die Bestnote 1 in Sachen Kompetenz â€“ und eine dieser 3 Versicherungen war die OBERÖSTERREICHISCHE! Und noch ein für die Versicherten wichtiges Ergebnis, das zugleich die Kompetenz unterstreicht: Die Neuausstellung von Verträgen geht bei der OBERÖSTERREICHISCHEN am schnellsten unter allen 15 bewerteten Versicherungen.

 

VERSICHERUNGEN BLEIBEN WACHSTUMSBRANCHE

Die österreichische Versicherungswirtschaft bleibt, wie die jüngsten Prognosen zeigen, auch künftig eine Wachstumsbranche. Im Jahr 2004 ist das Prämienvolumen der österreichischen Versicherungen insgesamt um 6,6 Prozent auf knapp 14 Milliarden Euro gestiegen. Damit übertraf das Wachstum der Versicherungswirtschaft jenes der Gesamtwirtschaft um 2,3 Prozentpunkte. Für die kommenden Jahre wird ein mittleres Wachstum der Versicherungswirtschaft im Ausmaß von rund 4,9 Prozent prognostiziert, das entspricht in etwa dem Niveau der vergangenen fünf Jahre.

 

"OBERÖSTERREICHISCHE" ERFOLGREICH UNTERWEGS

Die OBERÖSTERREICHISCHE war auch im vergangenen Jahr erfolgreich unterwegs. Die Bilanz liegt zwar noch nicht vor, es zeichnet sich aber beim Prämienvolumen im Bereich Schaden und Unfall ein Zuwachs in der Größenordnung von 7 Prozent ab. Das Gesamtprämienvolumen stieg erstmals über die 300 Mio.-Euro-Marke auf 300,9 Millionen Euro.

Der Unternehmenswert stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an und erreichte per Jahresende 332,8 Mio. Euro.

Insgesamt sind derzeit 305.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher beim "Elefanten" versichert, mit nicht weniger als 1,1 Millionen Verträgen.

(Ende)