Ein besonderes Jubiläum steht bevor. Am 23. Jänner 2006 wird die Oberösterreichische 195 Jahre alt. Sie ist damit nicht nur die älteste Versicherung im Land, sondern zählt damit überhaupt zu den ältesten Unternehmen Österreichs.
Führend in Oberösterreich
Heute ist die Oberösterreichische die führende Versicherung im Land, unangefochten die Nummer Eins in der Schaden-Unfall-Versicherung und der größte Regionalversicherer Österreichs.
Mit einer 195jährigen Erfolgsgeschichte ist der beste Grundstein gelegt, um auch in Zukunft alle Herausforderungen des Wirtschaftslebens und des Marktes erfolgreich zu meistern: Schnell, nah und zukunftsorientiert!
Die Oberösterreichische betreut nicht weniger als 324.000 Kunden mit rund 1,2 Mio. Versicherungsverträgen. Mit fast 1000 Mitarbeitern (davon rund 600 hauptberufliche) erwirtschaftete die Oberösterreichische im Jahr 2005 ein Prämienvolumen von rund 315 Mio. Euro (2004: 300,9 Mio EUR).
Dynamischer Blick nach vorne
Das jung gebliebene, traditionsreiche Unternehmen zeigt sich zu seinem 195jährigen Jubiläum vital und aktiv: Ein schöneres Geburtstagsgeschenk als die lebendigen und herausfordernden Visionen und Ziele des Vorstands konnte der Jubilarin niemand machen. Tradition, so heißt es ja völlig zu Recht, "ist auch nicht das Bewahren der Asche, sondern das Lebendig halten des Feuers!"
Und das Feuer ist in der Tat sehr lebendig: Bei einem Festakt im Design Center gedachte man nicht nur der 195jährigen Geschichte, bei der das Unternehmen aus zwei Weltkriegen, Wirtschaftskrisen und vielen anderen Herausforderungen gestärkt hervorgegangen war; der Blick war vielmehr klar nach vorne gerichtet.
Der Vorstand bekannte sich zu einer dynamischen, offensiven Entwicklung, damit das traditionsreiche Unternehmen auch in den nächsten Jahrzehnten seine führende Rolle im Land ausbauen kann.
195 Jahre Keine Sorgen Geschichte
23. Jänner 1811: Gründung der "Allgemeinen Brandversicherungsanstalt" durch König Max I. von Bayern. Als Teile des Innviertels 1816 wieder an Österreich zurückfallen, wird die Versicherungsanstalt in Salzburg und Oberösterreich weitergeführt.
1842: Am 3. Mai verwüstet ein Großbrand die Stadt Steyr. Die Brandversicherungsanstalt bewahrt viele Menschen vor dem Ruin. Die tadellose Schadenerledigung bei viele weiteren Ortsbränden begründet den guten Ruf der Anstalt.
1848: Die oberderennsischen Stände übernehmen die zentrale Leitung und zwei Räume im Linzer Landhaus werden zum ersten Domizil.
1865: Das Umlageverfahren wird durch die Prämienvorschreibung (mit dem Recht auf Nachschussprämien) ersetzt.
1877: Die Mobiliarversicherung (für Ernte und Fahrnisse) wird getrennt von der Gebäudeversicherung in einer eigenen Abteilung aufgenommen. Aufnahme der Rückversicherung.
1899: Übersiedlung vom Landhaus in das eigene Haus Herrenstraße 12.
1920: Der Währungsverfall nach dem Krieg macht dem Unternehmen zu schaffen.
1924: Beginn der Brandseuche ("Arbeitsbeschaffungsbrände"), die bis 1932 dauerte.
1945: Beginn des personellen Ausbaues im Innen- und Außendienst.
1952: Die Oberösterreichische führt als erstes Unternehmen in Österreich die Sturmversicherung ein.
1962: Die Oberösterreichische entschließt sich zur Einführung der KFZ-Sparten und aller sonstigen wesentlichen Schadenversicherungszweige.
1967: Mit der ersten elektronischen Datenverarbeitungsanlage wird das Vertreterinkasso vom Zentralinkasso abgelöst. In der Folge Nutzung moderner Bürotechnik und EDV.
1974: Der Neubau in der Gruberstraße ist ein sichtbares Zeichen der erfolgreichen Entwicklung. Zur gleichen Zeit erfolgt die Namensänderung auf "Oberösterreichische". Die neue Satzung sichert die Selbständigkeit als eigener Wirtschaftskörper.
1994: Um den Anforderungen an ein modernes Unternehmen gewachsen zu sein, lagert die Oberösterreichische den Versicherungsbetrieb in eine Aktiengesellschaft aus.
1999: Die Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank OÖ wird mit einer Kapitalverschränkung gefestigt.
2003: Einstieg bei den Hypo-Banken Oberösterreich und Salzburg.