11. 04. 2006 00:00

Keine Sorgen in der neuen Motorrad-Saison!

Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint immer öfter – ideale Bedingungen, um das Motorrad aus dem Winterschlaf zu holen und die Gegend alleine oder in der Gruppe zu erkunden.

Doch bevor der Spaß so richtig losgehen kann, geben wir Ihnen ein paar Informationen und Tipps mit auf den Weg, damit der Roadtrip auch wirklich die sprichwörtliche "Freiheit auf zwei Rädern" verspricht. Natürlich gehört auch die passende Versicherung zum sorgenfreien Fahrvergnügen.

 

Die zweite Haut

Nichts ist wichtiger als die richtige Bekleidung, ist sie doch das einzig wirklich Schützende, wenn die Fahrt einmal im Straßengraben endet. Doch gerade bei steigenden Temperaturen verzichten immer mehr Fahrer auf die Schutzkleidung. Hier gibt es aber eine Alternative: Der Fachhandel bietet für die heiße Jahreszeit entsprechend luftdurchlässige Kleidung mit Protektorenschutz, mit der selbst 35 Grad kein Problem mehr darstellen. Die wichtigsten Stellen für Protektoren sind: Schulter, Rücken, Arme, Hüfte, Knie/Unterschenkel. Verstärkte Schuhe oder Stiefel sollten ebenfalls zur Standardausstattung von Motorradfahrern gehören. Sie helfen gerade bei einem so genannten "Umfaller" sehr wirksam, da sie den Druck durch das Gewicht des Motorrades auf die Beine abfedern.

 

In Österreich herrscht Helmpflicht. Doch Helm ist nicht gleich Helm: Motorradfreaks sollten selbst intakte Helme nach rund drei bis vier Jahren tauschen, da das Material mit der Zeit ermüdet und dadurch nicht mehr den vollen Schutz bietet. Ein beschädigter Helm sollte sofort ausgetauscht werden.

 

Das Auswintern

Auch wenn die Versuchung groß ist, sich einfach auf das Motorrad zu setzen und loszufahren – auf einige Dinge sollten Motorradfahrer nach dem Winter unbedingt achten:

 

- Fitness: Ein Helm wiegt rund 1,5 kg. An dieses Gewicht sind die Halsmuskeln nach dem Winter nicht gewöhnt. Dazu kommt auch noch das Gewicht des Motorrades. Damit nicht Verspannungen den Spaß am Fahren mindern, sollten Motorradfahrer mit körperlicher Betätigung schon bald genug anfangen.

 

- Technikcheck: Die Prüfung einiger wesentlicher Elemente am Motorrad beansprucht nur wenig Zeit, trägt aber wesentlich zur Sicherheit auf den zwei Rädern bei:

<LINKPOP 597 height=500 width=500>>> Klick zur Technik-Checkliste!</LINKPOP>

 

Schlaglöcher, Rollsplitt, Regen

Der Winter macht den Straßen schwer zu schaffen. Gerade der heurige Winter war von starker Kälte und viel Nässe gekennzeichnet. Die Folge: Unmengen an Schlaglöchern, deren Ausbesserung sicherlich auch im Sommer noch nicht abgeschlossen ist.

 

Neben Schlaglöchern kann auch der Rollsplitt gefährlich für den Motorradfahrer werden – insbesondere in Kurven und Schräglagen. Bis die Kehrmaschinen den Rollsplitt vollständig entsorgt haben, gilt es aufmerksam zu sein und nicht zu schnell in die Kurven zu fahren.

 

Bodenwellen und mit Bitumen ausgebesserte Risse sind während des gesamten Sommers eine Gefahrenquelle. Vorsicht ist auch bei einem Abfallen der Temperaturen unter 10 Grad geboten, so hat z.B. der Reifen bei Regenwetter nicht immer den besten Kontakt zur Straße.

 

Motorrad weg?

Na ja, so weit muss es ja nicht kommen. Doch Vorsorge ist immer besser als im Nachhinein das Nachsehen zu haben. Außerdem steigen gerade in letzter Zeit die Motorraddiebstähle wieder an.

 

Die herkömmliche Lenkradsperre ist leider nicht mehr der zuverlässigste Schutz, darum ist bei vielen neuen Motorrädern schon eine elektronische Wegfahrsperre eingebaut. Wenn Sie es Motorraddieben noch schwieriger gestalten wollen, können Sie noch zusätzlich ein Bremsscheibenschloss anbringen, wobei Sie auf ein gutes Schloss (Klasse B) und namhafte Hersteller achten sollten. Bügelschlösser sind gänzlich ungeeignet! Oder mit Hilfe einer Panzerschlosskette können Sie Ihr Motorrad an einem fixen Ständer oder Lichtmasten vor Diebstahl schützen. Verkehrstafeln dürfen dazu nicht benutzt werden!

 

Jeder Unfall ist einer zuviel

Trotz stetig steigender Zulassungen von Motorrädern sind die Unfallzahlen nahezu gleichbleibend. Das ist eigentlich positiv zu interpretieren, allerdings ist jeder Unfall einer zuviel und es kann daher nur das Ziel sein, die Anzahl der Unfälle weiter zu verringern.

 

Laut Statistik sind die unfallreichsten Monate zwischen Mai und August. Anders als man vermuten würde, passieren die meisten Unfälle bei schönem Wetter, bei trockener Fahrbahn, bei hohen Temperaturen und vor allem am späteren Nachmittag.

 

Das Wochenende ist der beliebteste Zeitraum zum Fahren, allerdings passiert auch jeder zweite Unfall am Wochenende. Nicht immer sind die Motorradfahrer schuld: Zwei von drei Unfällen verursachen andere Verkehrsteilnehmer.

 

Das eigene Risiko lässt sich durch die Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings bzw. WarmUps minimieren. Sicher unterwegs zu sein schließt auch ein, sich selbst und das Motorrad zu versichern, sich eine eher defensive Fahrweise anzueignen und jederzeit auf Fehler und Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer zu achten. Dann steht der "Freiheit auf zwei Rädern" nichts mehr im Wege!

 

Neue Versicherungskonditionen ab 1.3.2006 für noch mehr Spaß auf den zwei Rädern

Mit neuen Versicherungskonditionen geht die Oberösterreichische Versicherung noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse von Motorradfahrern ein: So trägt die Oberösterreichische mit dem Altersrabatt den Statistiken Rechnung, die bei der Altersgruppe über 25 Jahren eine deutlich umsichtigere Fahrweise bestätigen. Dies schlägt sich nun in einem Altersrabatt von

* 10 Prozent auf Motorradfahrer ab dem 25. Lebensjahr und

* 20 Prozent auf Motorradfahrer ab dem 45. Lebensjahr nieder.

Diese Prämienvergünstigung gilt ab 1.3.2006.

 

Ebenfalls neu ab März 2006 ist der Motorradsaisonrabatt für Motorräder bis 350 ccm, der besonders für Vielfahrer erfreuliche finanzielle Vorteile bringt: Mit dem Saisonrabatt reduziert sich die Prämieneinzahlung um 50 Prozent. Der Versicherungsschutz bleibt über das gesamte Jahr aktiv und Motorradfreaks können damit auch die Frühling- und Herbstsaison voll für Ausfahrten nutzen.

 

Für jene, die in den kälteren Monaten lieber vom einspurigen Kfz auf den Pkw umsteigen, bleibt weiterhin die Möglichkeit der Hinterlegung des Kennzeichens über die Wintermonate. Bei Hinterlegung von mindestens sechs Monaten erhält der Versicherte eine Prämiengutschrift für diese Zeit, bei kürzerer Hinterlegung spart er sich die motorbezogene Versicherungssteuer.

 

Motorräder über 350 ccm profitierten bereits bisher von der Wahlmöglichkeit zwischen Saisonrabatt beziehungsweise der Hinterlegung des Kennzeichens.