Die Oberösterreichische Versicherung liegt weiter auf Wachstumskurs, bestätigen die aktuellen Halbjahreszahlen des Unternehmens. Seit Jahresbeginn stieg die Anzahl der betreuten Verträge um knapp 49.000. Weitere rund 10.000 Kunden konnte die Oberösterreichische im ersten Halbjahr neu dazugewinnen. Die Prämienentwicklung liegt damit deutlich über den Prognosen des Versicherungsverbandes. Einziger Wermutstropfen sind die weiterhin steigenden Schneedruckschäden: Die Schadenssumme übersteigt nach neuesten Auswertungen mehr als 44,5 Mio. Euro und ist damit mehr als sechsmal so hoch wie bei der Hochwasserkatastrophe 2002.
Die Wetterkapriolen entwickeln sich immer mehr zu einem unberechenbaren Faktor in der Versicherungswirtschaft. Mitten im Hochsommer erreichen die Oberösterreichische noch immer laufend neue Schadensmeldungen, bedingt durch die ergiebigen Schneefälle Anfang dieses Jahres. "Dabei handelt es sich aber vorrangig nur mehr um Kleinschäden. Insgesamt liegen wir derzeit bei 15.632 gemeldeten Schadensfällen mit einer Gesamtschadenssumme von über 44,5 Mio. Euro, wobei wir den Großteil mittlerweile schon abschließen konnten", informiert Dr. Wolfgang Weidl, Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung über den aktuellen Stand der Schneedruckschäden.
Für den Marktführer in Oberösterreich ist dieses Ereignis bisher einzigartig: Noch nie war die Oberösterreichische mit einer derartigen Menge an Schadensfällen innerhalb eines so kurzen Zeitraumes und aus einem Schadensereignis heraus konfrontiert. Dr. Weidl gewinnt dem Ganzen aber auch eine positive Seite ab: "Mit diesem Ereignis und dem hohem Einsatz unserer Mitarbeiter können wir einmal mehr unsere Stärke und den guten Ruf als zuverlässiger Qualitätsversicherer in der Nähe unter Beweis stellen."
Für das heurige Geschäftsjahr erwartet sich Dr. Weidl eine Fortsetzung des positiven Geschäftsverlaufs der letzten Jahre. "Wir vergrößern kontinuierlich unseren Kundenstock und schließen neue Verträge ab. Mittlerweile vertrauen mehr als 336.400 Kunden in Oberösterreich den Leistungen der Oberösterreichischen. Mit knapp 1,29 Mio. Verträgen bearbeiten wir um rund 49.000 mehr als noch vor sechs Monaten", ergänzt Vorstandsdirektor Martin Janovsky.
Die positive Entwicklung wird auch in der Zahl der Mitarbeiter deutlich: Entgegen dem allgemeinen Trend in der Branche baut die Oberösterreichische ihren Mitarbeiterstand laufend weiter aus. "Wir brauchen keine Sozialpläne, sondern suchen weiter kompetente und engagierte Mitarbeiter", so Dr. Weidl abschließend.