19. 01. 2007 11:18

Hohe Schäden durch Sturm "Kyrill" - Hotline eingerichtet

Nach der Schneedruckkatastrophe im Vorjahr startet auch 2007 für die Oberösterreichische mit einer Naturkatastrophe von verheerendem Ausmaß. In der vergangenen Nacht fegte der Sturm "Kyrill" über Oberösterreich und richtete im ganzen Land schwere Schäden an. "Aufgrund der Erfahrungen aus der Sturmkatastrophe von 26. Februar 1990 und den derzeitigen Meldungen gehen wir für unser Haus von rund 20.000 Fällen mit einer Schadenssumme von 27 Mio. Euro aus", skizziert Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl die Folgen der Katastrophe. Diese Zahl könnte sich aber stündlich ändern.

Die Oberösterreichische rechnet derzeit mit rund 20.000 Schadensfällen bei oberösterreichischen Haushalten mit einem Schadensausmaß von 20 Mio. Euro. Diese Summe erhöht sich noch um die Großschäden, die derzeit mit rund 100 Fällen beziffert werden. Bei einem Durchschnittsschaden von geschätzten 70.000 Euro sind dies weitere 7 Mio. Euro in der Schadensstatistik. "Diese Zahlen beruhen auf ersten Schätzungen des Krisenstabes der Oberösterreichischen und können sich daher noch jederzeit ändern", betont Dr. Weidl.

 

Der erste Schritt ist bei Großschäden, so rasch als möglich ein Notdach durch einen Professionisten zu errichten, um Folgeschäden durch Witterungsniederschläge zu vermeiden. Ganz wichtig ist überdies, die Schäden entsprechend mit Fotos zu dokumentieren. Als erste Ansprechpartner stehen den Betroffenen natürlich alle Keine Sorgen Berater zur Verfügung. Zusätzlich dazu richtet die Oberösterreichische für ihre Kunden auch eine Hotline mit der Telefon-Nummer 05 789171-699 (zum Ortstarif - bis 17 Uhr während der Woche erreichbar - ansonsten bitte auf Band sprechen) ein.

 

Die Oberösterreichische verfügt über einen Marktanteil von 44 % gemessen an den Verträgen in Oberösterreich. Eine Hochrechnung der Schadensfälle ergebe damit für Oberösterreich ein Schadensausmaß von rund 45.000 Fällen mit bis zu 61 Mio. Euro Schadenssumme.