01. 02. 2007 13:10

Oberösterreichische: Starke Zuwächse bei Kunden, Prämien und Mitarbeitern

Die Richtung stimmt: 2006 konnte die Oberösterreichische ihren Anteil bei den Kunden und bei den Prämien erneut deutlich steigern und prolongiert damit die steile Aufwärtskurve in der Entwicklung des Unternehmens. Für rund 342.000 Kunden verwaltet die Oberösterreichische nun ein Prämienvolumen von insgesamt knapp 326 Mio. Euro. Alleine im vergangenen Jahr konnten 15.300 neue Kunden dazu gewonnen und rund 86.500 neue Verträge abgeschlossen werden. 2006 war aber auch gekennzeichnet von dem größten Schadenereignis in der Geschichte des Unternehmens. Mit einem EGT von 10,3 Mio. Euro präsentiert die Nummer 1 am oberösterreichischen Markt dennoch ein sehr positives Unternehmensergebnis.

Mit diesem Ergebnis festigt die Oberösterreichische ihre Position als Nummer 1 im Schaden-Unfall in Oberösterreich. Vorstandsdirektor Martin Janovsky skizziert die Entwicklung im Vergleich zum Markt: "2006 konnten wir wieder deutlich über dem Markt wachsen. Mit einem Zuwachs von 6 % in der Sparte Schaden-Unfall liegt die Oberösterreichische sogar doppelt so hoch wie der Mitbewerb. Eine ähnliche erfreuliche Entwicklung weist auch die Sparte Leben/ laufende Prämie auf. Der Zuwachs beläuft sich in diesem Segment auf 9,6 % im Jahr 2006 und liegt damit deutlich über dem Marktwert von 6,7 %."

 

Den sehr erfreulichen Zugewinnen bei Kunden und Prämien stehen aber hohe Schadenleistungen im Zuge der Schneedruckkatastrophe entgegen. "Wir bearbeiteten 17.748 Schadensfälle mit einer Gesamtschadenssumme von 45 Mio. Euro. Insgesamt bedeutete dies eine knapp 35%ige Steigerung unserer Schadenleistungen in der Sparte Schaden-Unfall gegenüber dem Vorjahr. Umso mehr freuen wir uns, dass wir gemessen an diesem außergewöhnlichen Schadenereignis, auch heuer wieder ein sehr positives EGT von 10,3 Mio. Euro, vorlegen können", betont Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl.

 

Mit dem Sturm "Kyrill" startete auch 2007 mit einer Naturkatastrophe von hohem Schadensausmaß. Die Oberösterreichische rechnet mit rund 20.000 Fällen und einer Schadenssumme von 27 Mio. Euro. "Auch wenn wir uns natürlich einen besseren Start in das neue Jahr gewünscht hätten, sehen wir in der Bewältigung einer Naturkatastrophe auch immer eine große Chance, uns als verlässlicher Qualitätsversicherer zu profilieren. So konnten wir nach der Schneedruckkatastrophe 2006 die Neu- beziehungsweise Konvertierungsverträge in dieser Sparte bei den Privathaushalten um 14 % gegenüber 2005 steigern. Bei der Landwirtschaft lag dieser Wert sogar um 32 % höher als im Jahr davor. An einer ähnlich positiven Entwicklung bei den Verträgen werden wir auch jetzt nach der Sturmkatastrophe Kyrill arbeiten", so Martin Janovsky.

 

Mitarbeiteroffensive bei der Oberösterreichischen

Während viele Versicherungsunternehmen trotz Zugewinnen Personal abbauen, geht die Oberösterreichische den entgegengesetzten Weg. "Im vergangenen Jahr haben wir 65 neue hauptberufliche Mitarbeiter aufgenommen. Insbesondere die Zahl der Mitarbeiter im Vertrieb und der Personen in hochqualitativen Positionen wurde stark ausgebaut. Insgesamt beschäftigt die Oberösterreichische damit knapp 690 hauptberufliche Mitarbeiter, inklusive der Versicherungsagenten beträgt die Mitarbeiterzahl mittlerweile 1.015", freut sich Dr. Weidl über eine umfassende Mitarbeiteroffensive in der Oberösterreichischen.

 

Die Investition in die Belegschaft macht sich für die Oberösterreichische und die Kunden bezahlt, ist Dr. Weidl überzeugt: "Bei der Schneedruckkatastrophe haben wir über 17.000 Hausbesitzern durch unsere unbürokratische, problemlose und schnelle Schadenerledigung geholfen und ihnen so Sorgen genommen.  Aber auch mit unserer Vorreiterrolle in der Diskussion um die Pflegeversicherung  konnten wir im Vorjahr beweisen, wie wichtig ein kompetenter Ansprechpartner in der Nähe ist."

 

Vorstandskollege Martin Janovsky bestätigt diesen Weg: "Besonders der Bereich der Vorsorge, in dem wir im heurigen Jahr einen speziellen Schwerpunkt setzen, erfordert ein hohes Maß an Vertrauen in das Know-how des Mitarbeiters und die Verlässlichkeit der Beratung. An diesem Wettbewerbsvorteil arbeiten wir laufend weiter und so wird auch 2007 die Mitarbeiterentwicklung wieder einen sehr wichtigen Stellenwert bei der Oberösterreichischen einnehmen."