Während in anderen aktuellen Verfahren die Nichteinhaltung der gesetzlichen Meldepflicht schwerwiegende Folgen nach sich zieht, muss sich die Oberösterreichische nun rechtfertigen, dass sie dieser Pflicht zeitgerecht nachkommt. Erschreckend ist, dass diese vertrauliche Meldung nicht nur publik gemacht wird, sondern dass damit auch Verdächtigungen in den Raum gestellt werden, die nicht den Tatsachen entsprechen:
"Diese Meldung ist keine Anzeige unsererseits gegen ehemalige Spieler des SK Sturm. Im Zuge einer Insolvenz und den Geständnissen des SK-Präsidenten Hannes Kartnig ist die Überprüfung und Meldung von abgeschlossenen Versicherungsverträgen schlichtweg verpflichtend notwendig geworden. Dass dies nun als bestätigter Verdacht missgedeutet wird, ist letztlich eine Rufschädigung für die Spieler, wovon wir uns mit Nachdruck distanzieren", so der Vorstand abschließend.