10. 08. 2007 10:24

Prämienzuwachs erneut deutlich über dem Markt

Um rund 10 Mio. Euro liegt das Prämienvolumen der Oberösterreichischen Versicherung über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das entspricht einer Steigerung von 5,7 %. Für den Markt wird aktuell ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Seit Jahresbeginn zählt die Oberösterreichische rund 7.000 neue Kunden und rund 25.000 neue Verträge. Der Sturm "Kyrill" ließ dagegen aber auch die Versicherungsleistungen stark ansteigen.

Besonders positiv entwickelt sich im "Jahr der Vorsorge" die Sparte Leben. "Seit Jahresbeginn konnten wir knapp 10.000 neue Keine Sorgen Vorsorge Verträge abschließen. Das Prämienvolumen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um +9,7 % auf 40,86 Mio. Euro. Mit dieser Entwicklung liegen wir deutlich über dem vom Markt prognostizierten Wachstum von 3,6 %", freut sich Vorstandsdirektor Martin Janovsky über die starke Positionierung der Oberösterreichischen im Vorsorgebereich.

 

Davon profitieren jetzt auch direkt die Kunden der Oberösterreichischen: "Wir zählen Österreichweit zu den Versicherungsunternehmen mit der höchsten Gewinnbeteiligung. Mit 4,625 liegen wir deutlich über der durchschnittlichen Gewinnbeteiligung am Markt von derzeit 4,23 %", so Janovsky.

 

Aber auch in der Sparte Schaden-Unfall, bei der die Oberösterreichische mit einem Marktanteil von über 20 % klar die Marktführerschaft in Oberösterreich stellt, stiegen die Zahl der Verträge und das Prämienvolumen kontinuierlich an. Das Prämienvolumen erhöhte sich gegenüber dem Halbjahr 2006 um 6 Mio. Euro bzw. 4,6 %. 15.000 neue Verträge wurden seit Jahresbeginn abgeschlossen. Die Oberösterreichische verwaltet nun für über 348.000 Kunden insgesamt rund 1, 37 Mio. Verträge.

 

"Ohne den Sturm "Kyrill" wäre die Oberösterreichische im heurigen Jahr wieder auf dem Weg zu einer Rekordbilanz", resümiert Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl. Mit dem Sturm "Kyrill" muss der Marktführer in Oberösterreich aber nur ein Jahr nach der Schneedruck-Katastrophe wieder ein Ereignis mit hohem Schadensausmaß verkraften. Mit 29.500 Schadensfällen und einer Gesamtschadensumme von rd. 40,3 Mio. Euro zählt der Sturm "Kyrill" zur bisher verheerendsten Sturmkatastrophe in der Geschichte des Unternehmens.

 

Die Auswirkung von ‚Kyrill' auf das Bilanzergebnis lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. "Im Zusammenspiel mit Rückversicherung und Rücklagen steuern wir aber auch im heurigen Jahr ein ähnliches Jahresergebnis wie im Vorjahr an", gibt Dr. Weidl einen Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2007.