Linz, den 11. Februar 2008. Rund 50.000 Verträge und rund 13.000 Kunden konnte die Oberösterreichische Versicherung im Jahr 2007 neu dazugewinnen. Das Unternehmen betreut damit per Jahresende 2007 ein Prämienvolumen von 347,8 Mio. Euro für 354.200 Kunden in Österreich, das entspricht einer Steigerung von 6,7% gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Prämienplus von 15,6% verzeichnete die Oberösterreichische vor allem in der Sparte Leben ein hervorragendes Wachstum. Aber auch bei Schaden-Unfall baut das oberösterreichische Traditionsunternehmen die führende Marktposition weiter deutlich aus.
Mit dem "Jahr der Vorsorge" und der Einführung der "Vorsorgeförderung" konnte die Oberösterreichische im Jahr 2007 bei ihren Kunden stark punkten, zeigt Vorstandsdirektor Martin Janovsky auf: "Mit einem Plus von 6,8% bei Leben Laufend liegen wir 2007 erneut doppelt so hoch wie der Markt insgesamt. Bei Leben Einmalerlag ist der Unterschied zum Markt noch deutlicher: Während der Markt leicht negativ bilanziert, konnten wir uns um knapp 102 % gegenüber dem Vorjahr steigern."
2008 soll an diese positive Entwicklung nahtlos anschließen, betont Janovsky: "Die Vorsorge wird auch in diesem Jahr ein Schwerpunktthema sein. Unser Ziel ist es, neben Schaden-Unfall auch in der Vorsorge die klare Marktführerschaft im Land einzunehmen".
Bei Schaden-Unfall konnte die Oberösterreichische 2007 ihre Nummer 1-Position weiter ausbauen. "Die Sturmkatastrophe Kyrill nutzten wir als Chance, uns erneut als verlässlicher Partner im Schadensfall zu profilieren. Dies schlug sich auch in einem Prämienplus von 3,9% nieder, womit wir in dieser Sparte ebenfalls wieder deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen", skizziert Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl.
Kyrill war aber auch der Grund für die stark gestiegenen Schadensleistungen im Jahr 2007: Insgesamt leistete die Oberösterreichische im vergangenen Jahr 187,4 Mio. Euro Schadenszahlungen, das entspricht einem Plus von 6,38% gegenüber dem Vorjahr. Allein Kyrill umfasste 29.500 Schadensfälle mit einer Schadenssumme von 40,3 Mio. Euro.
Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf das EGT 2007, so Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl: "Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einem EGT von rund 6,5 Mio. Euro."
Sturm "Paula": Mit "blauem Auge" davon gekommen
Naturkatastrophen bleiben auch in den nächsten Jahren die große Herausforderung für die Versicherungswirtschaft. Bei Sturm "Paula" kam die Oberösterreichische Versicherung aber mit einem "blauen Auge" davon, so Dr. Weidl: Für eine endgültige Auswertung ist es jetzt noch etwas zu früh, doch wir rechnen mit ungefähr 1.450 Schäden mit einer Schadenssumme von rund 3 Mio. Euro. Im Schadenausmaß ist 'Paula' daher nicht mit 'Kyrill' zu vergleichen."
Sehr stark betroffen waren dieses Mal die Steiermark und Kärnten. Für Dr. Weidl zeigt dies einmal mehr, dass Naturkatastrophen jedes Bundesland treffen können und sich die Versicherungswirtschaft insgesamt mit der Zunahme der Katastrophen beschäftigen muss: "Sturm 'Paula' macht deutlich, dass wir uns die rasche Umsetzung einer österreichweiten Naturkatastrophen-Versicherung zum Ziel setzen müssen!"