20. 04. 2010 14:53

Erfolgreiche Jahresbilanz 2009

Wachstum über dem Markt, höchstes EGT der Unternehmensgeschichte und verbesserte Eigenkapitalausstattung

Die Oberösterreichische Versicherung entwickelte sich 2009 wieder über dem Markt. Bei Schaden-Unfall wuchs der oberösterreichische Marktführer um 1,9 % (Markt: + 1,8 %). Bei Leben laufend liegt das Unternehmen mit + 2,9 % dreifach über dem Markt, der im Vorjahr negativ bilanzierte (- 1,8 %).  Das EGT lag 2009 bei 12,7 Mio. Euro, der Solvabilitätsgrad erhöhte sich von 220 % auf 232,2 %.

Nummer 1 Position bei Schaden-Unfall weiter gehalten
Wie in den vergangenen Jahren konnte die Oberösterreichische ihre Marktführerschaft bei Schaden-Unfall auch 2009 wieder beweisen und leicht über dem Markt wachsen. Das Prämienvolumen der Oberösterreichischen stieg um + 1,9 % (Markt: + 1,8 %). Für das kommende Geschäftsjahr erwartet sich Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl eine Entwicklung im Marktniveau: "Die Zeit großer Marktzuwächse im Schaden-Unfall sehen wir vorerst zu Ende. In einem schwierigen Marktumfeld wird es heuer vorrangig unser Ziel sein, unsere Marktführerschaft zu halten, die Qualität weiter zu verbessern und unsere Aktivitäten in der Naturkatastrophenprävention auszubauen."

Entgegen dem Markt: Starker Wachstumssprung bei Leben laufend
Besonders erfreulich war im Geschäftsjahr 2009 die Entwicklung bei Leben laufende Prämie, dem Kerngeschäft der Oberösterreichischen für die klassische Alters- und Lebensvorsorge. Vorstandsdirektor Martin Janovsky skizziert: "Während der Markt bei Leben Laufend sogar mit einem Minus von -1,8 % bilanzierte, konnte sich unser Haus um   + 2,9 % steigern." Wesentlichen Anteil am Erfolg hatte im Vorjahr die neue Innovation "FlexiBel(c)". Dieses Vorsorgeprodukt kombiniert die Sicherheit einer klassischen Lebensversicherung mit den Ertragschancen einer fondsgebundenen Lebensversicherung.

"Knapp 1.000 verkaufte Produkte alleine im Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 beweisen, dass wir mit dieser Innovation dem aktuellen Zeitgeist für mehr Flexibilität bei höherer Sicherheit bestens entsprechen", erklärt VD Janovsky. Der Erfolg dieser Linie setzt sich auch heuer in den ersten Monaten fort: "Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir ein Prämienwachstum von rund 4 %", so Janovsky.

Ein gewisser Wermutstropfen des vergangenen Jahres waren die Rückgänge bei den Einmalerlägen in der Sparte Leben für die längerfristige Anlage von Vermögen. Damit lag auch das Gesamt-Prämienvolumen 2009 trotz der hohen Zuwächse bei Leben Laufend und Schaden-Unfall mit  364 Mio. Euro leicht unter den 366,3 Mio. Euro im Jahr 2008. (-0,6 %)

Bei den Einmalerlägen zeichnet sich aber heuer bereits ein eindeutiger Gegentrend ab, so Janovsky: "Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres dreistellige Zuwachsraten bei den Einmalerlägen."
 

Hohe Eigenkapitalunterlegung
Die Oberösterreichische Versicherung steht auf sehr gesunden Beinen, erklärt Mag. Othmar Nagl, Mitglied des Vorstandes: "Die Oberösterreichische konnte im vergangenen Jahr den Solvabilitätsgrad von 220 % auf 232,2 % steigern, unser Kostensatz liegt im Spitzenfeld der Branche und wir investieren kontinuierlich in den laufenden Optimierungsprozess, um unsere hervorragende Position weiter zu halten."

Dass die Oberösterreichische zu den Sparsamsten der Branche zählt, kommt auch den Kunden zu Gute, ergänzt Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl: "Mit einer Gewinnbeteiligung von 4 % profitieren unsere Kunden von einem der höchsten  Werte in der Branche".

Das EGT beträgt 2009 12,7 Mio. Euro. "Damit konnten wir im abgelaufenen Jahr die Best Variante unserer Prognosemodelle und das beste EGT in der Geschichte unseres Unternehmens erreichen", so Dr. Weidl abschließend.