Die Oberösterreichische Versicherung kann im Jahr des 200jährigen Bestandsjubiläums an das sehr gute Vorjahresergebnis anschließen. Mit einem deutlich über dem Markt liegenden Wachstum bei Lebensversicherungen sowie einer sehr erfreulichen Entwicklung bei den Kfz-Versicherungen wird das Gesamtprämienvolumen heuer die 400 Mio. Marke übersteigen. Positiv auf das Jahresergebnis wirkt auch, dass Oberösterreich 2011 von Naturkatastrophen weitgehend verschont blieb. Die Schuldenkrise bleibt eine Herausforderung für die Branche. Der Nummer 1-Versicherer im Land ist aber mit der Strategie der Regionalität und einer nachhaltig vorsichtigen Veranlagungspolitik auch für schwierige Zeiten bestens gerüstet.
Positive Geschäftsentwicklung
Die Sparte Leben erwies sich auch heuer wieder als starker Wachstumstreiber für die Oberösterreichische Versicherung. Bei den Lebenprodukten mit laufender Prämie (klassische Er- und Ablebensversicherung) stiegen die Prämieneinnahmen um 4,65 %. Besonders beliebt waren heuer die klassische Lebensversicherung mit einem Plus von 5,25 % sowie die Risikoversicherungen (+12,49%) "Diese Entwicklung ist für uns ein deutliches Zeichen, dass unsere Kunden in Zeiten der Finanzkrise Sicherheit in den Vordergrund stellen. Mehr denn je wollen die Kunden wissen, wo sie ihr Geld anvertrauen", analysiert Vorstand Dr. Josef Stockinger.
Wesentlich zum Erfolg in der klassischen Lebensversicherung beigetragen hat aber auch die deutlich über dem Markt liegende Gewinnbeteiligung. "Damit liegt die Oberösterreichische zur Zeit branchenweit bei den Besten", so Stockinger.
Als Erfolgsprodukt in der Lebensparte entwickelte sich 2011 auch das Jubiläumsangebot JubiLA mit über 1.830 verkauften Verträgen. Dieses spezielle Jubiläumsvorsorgeprodukt kann noch bis 31.12. 2011 bei den Beratern der Oberösterreichischen Versicherung und bei den Bankpartnern Raiffeisen und Hypo Oberösterreich abgeschlossen werden.
Nach den extremen Kathastrophenereignissen der letzten Jahre mit den Schneedruckschäden 2006, den Stürmen Kyrill (2007), Paula und Emma (2008) oder der großflächigen Hagelkatastrophe 2009 blieb Oberösterreich im heurigen Jahr vor größeren Naturkatastrophen weitestgehend verschont. Die Versicherungsleistungen reduzierten sich deshalb in der Sparte Schaden-Unfall bis Ende November 2011 um 5,77 % gegenüber dem Vorjahr.
Der Kfz- Markt - in den letzten Jahren das Sorgenkind der gesamten Versicherungsbranche - zog heuer überraschend stark an. Österreichweit verzeichnete der Autohandel bis Ende November ein Plus von 7,4 % bei den Kfz-Neuzulassungen.* "Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in unseren Neuverträgen wider. Die Oberösterreichische Versicherung konnte bei PKW/Kombi bis Ende November 2011 um insgesamt 1,42% auf 141.288 neue Verträge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zulegen. In der KFZ-Kaskoversicherung verzeichnen wir ein Wachstum von 3,87% auf insgesamt 67.612 Stück Verträge", skizziert Dr. Josef Stockinger.
Insgesamt stieg bis Ende November das Prämienvolumen um rund 1,75 %. "Das Gesamtprämienvolumen der Oberösterreichischen Versicherung wird damit heuer erstmals deutlich über 400 Mio. Euro liegen. Das Jahresergebnis wird sich nach bisherigen Hochrechnungen bei rund 11 Mio. Euro bewegen", so Dr. Josef Stockinger: "Wir schließen damit nahtlos an das sehr gute Vorjahresergebnis an, was angesichts mancher Bilanzprobleme beim Mitbewerb ein gesundes, gutes Zeichen für die Stabilität der "Keine Sorgen Versicherung" ist."
Keine Veranlagungsleichen im Keller
Besonders positiv ist - speziell im Umfeld der Finanz- und Eurokrise - das Erreichen des prognostizierten Veranlagungsergebnisses. "Die Oberösterreichische Versicherung trägt die Verantwortung für mehr als 1,2 Mrd. Euro an Kundengeldern. Die nachhaltige Veranlagungsstrategie unseres Hauses hat sich im turbulenten Umfeld des heurigen Jahres dabei besonders bewährt", so Finanzvorstand Mag. Othmar Nagl. "Die Oberösterreichische Versicherung muss entgegengesetzt zum Mitbewerb keine außerplanmäßigen Abschreibungen vornehmen. Die Investitionen vor allem in die oö. Wirtschaft und der Verzicht auf Spekulationswerte haben sich als wesentlicher Wettbewerbsvorteil für unser Haus herausgestellt."
"Damit können wir unseren Kunden erfolgreich das Gefühl vermitteln, dass sie sich um die Veranlagung "Keine Sorgen" machen müssen", so Nagl.
Wachstum aus eigener Kraft
2011 trägt dazu bei, dass die Oberösterreichische weiter aus eigener Kraft wächst, so Mag. Othmar Nagl: "Aufgrund unserer besonderen Unternehmenstruktur - wir stehen zu 85 % im Eigentum der Oberösterreichischen Wechselseitigen Versicherung Vermögensverwaltung und zu 15 % im Eigentum der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich - sind wir nicht gezwungen, Gewinne an Aktionäre auszuschütten. Unser Bilanzgewinn wird zur Gänze in die Stärke des Unternehmens re-investiert. Damit konnten wir in den letzten Jahren den Unternehmenswert kontinuierlich steigern."
Für Solvency II gut gerüstet
Mit Solvency II kommen ab 2014 neue Regelungen zur Kapitalausstattung der Versicherungsunternehmen auf die Branche zu. Für diese Herausforderungen ist die Oberösterreichische bestens gerüstet, betont Mag. Nagl: "Der Solvabilitätsgrad beträgt zur Zeit 228 %, das heißt wir verfügen über eine Überdeckung von 128 %, einem sehr hohen Wert für die Branche."
Die Kapitalveranlagung erfolgt unter Bedachtnahme auf die Gesamtrisikolage des Unternehmens nach der dafür vorgegebenen Strategie. Dafür hat die Oberösterreichische in den letzten Jahren ein hochmodernes Veranlagungs- und Risikomanagementsystem im Unternehmen aufgebaut, erklärt Nagl: "Auf Knopfdruck kann die Veranlagung und Risikoexponierung abgefragt werden, womit eine moderne und zeitgemäße Steuerung des Unternehmens sowie die rasche Reaktion auf sich ändernde Gegebenheiten möglich ist. Die Einhaltung der Vorgaben wird periodisch durch das zentrale Risikomanagement überprüft, ebenso wird die Risikolage periodisch durch Stresstests nach den Vorgaben der FMA analysiert. Damit haben wir auch für Solvency II die technischen und organisatorischen Weichenstellungen gestellt."
Regionalität bleibt Trumpf
Die regionale Ausrichtung bleibt auch in den nächsten Jahren zentraler Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung der Oberösterreichischen, zeigt Dr. Stockinger auf: "Wir sind zur Zeit mitten in Ausarbeitung der Strategie bis 2016. Die aktuelle Finanz- und Eurokrise fließt dabei natürlich in die Überlegungen mit ein und bringt gerade für uns als Regionalversicherer große Chancen. Die konsequente Ausrichtung auf Oberösterreich, Steiermark und Salzburg, der Ausbau der persönlichen Kundenbeziehungen und ein starker Fokus auf den großen Wachstumsmarkt Vorsorge mit neuen Produkten und Services sind unser Trumpf gegenüber dem Mitbewerb. Die Oberösterreichische in Ihrer Nähe soll noch stärker gelebt werden."
Als wichtigster Versicherer im Land möchte sich die Oberösterreichische in Zukunft auch noch stärker als Risikomanager und Begleiter für das Gewerbe und die Klein- und Mittelunternehmen positionieren. Ein wesentlicher Abspekt dazu ist die Begleitung der OÖ Unternehmen auch über die Grenzen - als umfassender Partner auch bei Expansionsbestrebungen, so Dr. Stockinger: "Die oberösterreichische Handschlagqualität ist bei Auslandsaktivitäten unserer Kunden mehr denn je gefragt."
Rückfragen an:
Mag. Katharina Gstöttenbauer
PR-Referentin Oberösterreichische Versicherung
Tel: 05-789171-362
* Statistik Österreich www.statistik.at