Wie man sich als Autofahrer auf den Spätherbst und Winter einstellt

Die nasskalte Jahreszeit bringt viele Gefahren für die Autofahrer im Land mit sich: Bodenfrost, Nebel, nasses Laub auf dem Asphalt, Wildwechsel  und sich rasch ändernde Wetterbedingungen. In diesen Tagen ist jederzeit mit gefrierenden Regen oder Schneefall zu rechnen. Aber auch mit stürmischen Winden oder tief stehender Sonne. Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade in diesen Herbst- und Wintermonaten viele Unfälle auf unseren Straßen passieren.

Das Auto winterfest machen

Seit 1. November gilt die situative Winterreifen-Pflicht. Wer also noch mit Sommerreifen unterwegs ist, sollte die Umstellung so bald wie möglich nachholen! Neben der Winterbereifung ist auch die Überprüfung der Beleuchtung, der Scheibenwischer und des Scheibenwischwassers zu empfehlen. Gut sehen und auch gut selbst gesehen zu werden, ist in der nasskalten Jahreszeit besonders wichtig.

Die Fahrweise an die Witterungsbedingungen anpassen

Bei nassen Straßen, insbesondere in Verbindung mit sinkenden Temperaturen und herumliegenden Laub, verlängert sich der Bremsweg stark. Deshalb ist bei herbstlichen oder gar winterlichen Bedingungen eine angepasste Fahrweise unbedingt erforderlich.  Das bedeutet die Anpassung der Geschwindigkeit auf die Sicht- und Fahrbedingungen, vorausschauendes und defensives Fahren, genügend Sicherheitsabstand zum Vordermann sowie jederzeitige Bremsbereitschaft. Verkehrssicherheitstrainings können Autofahrern helfen, sich noch besser auf diese Gefahrensituationen vorzubereiten.

Besondere Gefahrenquelle Nebel

Gerade in der Nähe von Gewässern und in Talsenken tritt Nebel oft plötzlich auf. Hier gilt es, die Geschwindigkeit zu verringern, Abstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern zu halten und Nebelscheinwerfer und gegebenenfalls Nebelschlussleuchten einzuschalten. Es sollte aber nicht abrupt abgebremst werden, denn dies gefährdet den nachfolgenden Verkehr.

Besondere Gefahrenquelle Wildwechsel

Der Herbst ist auch die Zeit des Wildwechsels. Für den Straßenverkehr sind besonders die Morgen- und Abendstunden in Waldnähe und in ländlichen Gebieten gefährlich. Um Kollisionen zu vermeiden, sollten Autofahrer hier besonders vorausschauend und defensiv fahren. Sieht man von weitem ein Tier, sollte man die Geschwindigkeit reduzieren und das Fernlicht ausschalten. Aufgepasst: Wildtiere sind selten alleine unterwegs!

Wie Sie sich am besten nach einem Wildunfall verhalten, darüber informiert der Blog:  >> Was tun nach einem Wildunfall? Kaskoversicherung übernimmt Wildschaden am Auto

 

Über die Gefahren „Glatteis und Schnee“ sowie „Was es im Winter zu beachten gilt, um versicherungstechnisch auf der sicheren Seite zu sein“, darüber informieren in den nächsten Tagen eigene Blogs!