Studie: Was junge Menschen bewegt – längerfristige Erwerbsunfähigkeit ängstigt

Insbesondere  junge Menschen bis 29 Jahre setzen sich intensiv mit der Zukunft und möglichen Herausforderungen auseinander. Gesundheit, Beziehungen, aber auch Beruf und gute Freunde sind wichtige Werte. Starke finanzielle Belastungen im Alltag bereiten die meisten Sorgen. Aber auch mögliche (finanzielle) Einschränkungen in der Zukunft oder existenzielle Notfälle wie eine längerfristige Erwerbsunfähigkeit. Finanziell vorgesorgt wird dafür (noch) wenig, auch wenn die Sparneigung insgesamt hoch ist.

Online Umfrage unter 400 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher

Eine Market-Online-Umfrage unter 400 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zwischen 18 und 40 Jahren im Auftrag der Oberösterreichischen Versicherung ergab, dass Zukunftsfragen besonders die jungen Menschen bis 29 Jahre beschäftigen.Grafik Gedanken zur Zukunft

 

 

 

Zwei Drittel der Befragten dieser Altersgruppe setzt sich häufig mit Gedanken zur Zukunft auseinander und jeder Fünfte gibt auch an, sein Leben möglichst genau zu planen.
Konkrete Lebensplanung 18 bis 29 Jahre

 

 

 

 

Dabei stehen als Wünsche ganz oben auf der Liste die eigene Gesundheit, Beziehungen und gute Freunde sowie auch der Wunsch nach einem interessanten Beruf und damit auch verknüpft „sich finanziell keine Sorgen machen zu müssen.“

Wünsche für die Zukunft 18 bis 29 Jahre

 

 

 

 

Denn die finanziellen Belastungen im Alltag sind für viele, und besonders auch in der Altersgruppe bis 29 Jahre (68%), ein Sorge, mit der sie regelmäßig oder zumindest ab und zu kämpfen müssen. Der Blick in die Zukunft ist bei Jüngeren aber insgesamt optimistischer als bei Älteren.

Ängste Befürchtungen 18 bis 29 Jahre

 

 

Alltägliche Sorgen: Neben zuwenig Zeit und finanziellen Sorgen im Alltag auch mögliche finanzielle Einschränkungen in der Zukunft und Berufsunfähigkeit

Das Bewusstsein für Vorsorge nimmt mit dem Alter zu. Doch auch in der Altersgruppe der bis 29jährigen gibt knapp die Hälfte an, in Zukunft mit Kürzungen der staatlichen Pensionen und der Gesundheitsleistungen zu rechnen. Ab dem 35. Lebensjahr werden die Anforderungen an die persönliche Pensionsvorsorge und mögliche Kürzungen in den staatlichen Systemen vermehrt zum Thema. Für knapp zwei Drittel der Befragten ab 35 Jahren ist die finanzielle Absicherung im Alter eine wichtige Zukunftsfrage.

Auch das Thema Berufsunfähigkeit beschäftigt junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren. Die Angst, durch Unfall oder Krankheit nicht mehr arbeiten zu können, ist ein Thema, das mit 45 % nahezu die Hälfte der bis 29jährigen ängstigt.

Sparen ist „in“, aber wenig Versorgungssicherheit für eine längerfristige Erwerbsunfähigkeit

80 % der bis 29jährigen legen regelmäßig Geld zur Seite, sei es für ein Sparbuch, einen Bausparvertrag oder ähnlichem. 50 % dieser Altersgruppe verfügt auch über einen Versicherungsschirm, der Risiken wie Unfall oder Ableben abfedert. Eine Vorsorge für eine Zusatzpension haben 27 % abgeschlossen.

Die finanzielle Absicherung durch Versicherungslösungen steigt mit dem Alter stark an: Bei den über 30jährigen verfügen bereits über 70 % der Befragten über eine abgeschlossene Versicherung. Mehr als die Hälfte der über 30 jährigen investiert auch bereits in eine Zusatzvorsorge für die Pension.

Wird in eine Vorsorgeversicherung investiert, dann vor allem in eine private Unfallversicherung (81%), in eine Erlebensversicherung (67%) bzw. in eine Ablebensversicherung (60%).  Eine Vorsorge für die Berufsunfähigkeit haben aus dieser Gruppe nur 37 % getroffen. Rechnet man den Anteil jener mit einer Vorsorge für Berufsunfähigkeit aus der Gesamtgruppe der befragten Personen, dann sind sogar lediglich 24 Prozent gegen eine längerfristige Erwerbsunfähigkeit finanziell gewappnet.

Warum Vorsorge aufgeschoben wird

Die Gründe, sich gegen eine Vorsorgelösung zu entscheiden, sind besonders bei den bis 29jährigen vielfältig: Allen voran wird damit argumentiert, dass man lieber spart, um jederzeit auf sein Geld Zugriff zu haben. Viele gehen auch davon aus, dass die Produkte am Markt zu teuer für sie sind. Generell wird der Gedanke gerne verdrängt, dass man selbst in eine möglicherweise existenzielle Notlage kommen könnte: Keine gesundheitlichen Probleme (87%) und keine familiären Verpflichtungen (71%) sind ebenfalls Gründe, warum sich diese Altersgruppe noch nicht intensiver mit dem Thema Vorsorge auseinandersetzt.

ExistenzKasko der Oberösterreichischen Versicherung

In jungen Jahren, bei Familiengründung oder Überlegungen zur Schaffung eines gemeinsamen Haushaltes ist der Spielraum für kapitalbildende Vorsorgeinstrumente gering. Deshalb entwickelte die Oberösterreichische Versicherung die ExistenzKasko, mit der auch mit kleineren Beiträgen die existenziellen Risiken abgefedert werden können. Näheres zur ExistenzKasko unter www.keinesorgen.at/existenzkasko.

Basis-Risiko-Vorsorge

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