Studie: Beziehungen verändern Einstellungen, aber verringern nicht finanzielle Sorgen

 

Der Partner als Zukunftsvorsorge? Das war einmal. Für die heutige Generation sind Beziehungen, Familie aber auch vertraute Personen und gute Freunde von sehr hohem Stellenwert, doch lösen sie heute keine finanziellen Fragen mehr. Gemeinsam, aber (finanziell) unabhängig soll die Zukunft sein, zeigt die aktuelle Market-Studie der Oberösterreichischen Versicherung. Das gilt sowohl für die Vorsorge für die eigene Pension, aber auch wenn es darum geht, Risiken wie Unfälle, Tod oder Berufsunfähigkeit versichern zu lassen.

Gesundheit, Partnerschaft und Familie stehen im Vordergrund

Mit einer Beziehung verschieben sich die Prioritäten. Während für Singles der Beruf und die Karriere, die Freunde und ausreichend Zeit für die schönen Dinge des Lebens im Vordergrund stehen, nehmen in Beziehungen der Partner und die Familie einen höheren Stellenwert ein. Speziell je älter die Befragten sind und damit auch je länger diese bereits in Beziehungen leben.

Auch gemeinsame Projekte wie ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung gewinnen an Bedeutung. Sich finanziell keine Sorgen machen zu müssen, ist aber ein Wunsch, der sich quer durch alle Altersschichten und Lebenssituationen zieht.

Zukunftswünsche für Menschen in Beziehungen

Zukunftswünsche für Menschen in Beziehungen

Das Leben zumindest in groben Zügen planen

Gedanken zur persönlichen Zukunft spielen bei Singles eine höhere Rolle als in Partnerschaften. Wie sich  die Dinge aber entwickeln, das lassen Singles tendenziell eher auf sich zukommen, während man in Partnerschaften eher dazu tendiert, das Leben zumindest in groben Zügen zu planen.

Wer glaubt, mit Partner verringern sich die finanziellen Ängste, der irrt

Erstaunlicherweise kämpfen tendenziell eher Menschen die in Beziehungen leben mit finanziellen Belastungen im Alltag, einem pessimistischeren Blick auf die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und der Befürchtung, zu wenig Zeit für sich selbst zu haben.  Zusätzlich kommen auch noch Doppelbelastungen durch Beruf und Familie dazu.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich, Familie und Partner ersetzen nicht die eigene Vorsorge

Für die persönliche Zukunftsvorsorge sieht mit über 70% der Großteil der Befragten den Staat in der Pflicht. Neben der Erwartungshaltung an staatliche Leistungen ist aber auch das Bewusstsein für die eigene finanzielle Vorsorge sehr hoch.  77 % der in Partnerschaft lebenden Befragten wissen, dass auch jeder für sich selbst für die persönliche Vorsorge verantwortlich ist. Bei Singles ist dieser Anteil mit 82 % noch deutlich höher. Der Partner oder die Partnerin ersetzen diese Eigenverantwortung nicht. Für lediglich 9 % der Befragten, die in Partnerschaft leben, trägt der Partner die Verantwortung mit. Bei Familien mit Kinder bis 6 Jahre ist dieser Anteil mit 14 % aber tendenziell höher.

Verantwortung für die persönliche Vorsorge

Verantwortung für die persönliche Vorsorge

Die Beziehung wird damit nur bedingt als finanzieller Rückhalt für Zukunftsvorsorge gesehen und Menschen in Partnerschaft treffen tatsächlich auch mehr finanzielle Vorsorgemaßnahmen als Singles. Investiert wird in Unfallversicherungen, Erlebnis- und Ablebensversicherungen. Die Berufsunfähigkeit versichern zu lassen ist dagegen tendenziell mehr ein Thema für Singles als für Menschen in Partnerschaften.

ExistenzKasko: Oberösterreichische entwickelt neue Basis-Risiko-Vorsorge

In jungen Jahren, bei Familiengründung oder Überlegungen zur Schaffung eines gemeinsamen Haushaltes ist der Spielraum für kapitalbildende Vorsorgeinstrumente gering. Deshalb entwickelte die Oberösterreichische Versicherung eine Basis-Risiko-Vorsorge, mit der auch mit kleineren Beiträgen die existenziellen Risiken abgefedert werden können. Näheres zur neuen ExistenzKasko unter www.keinesorgen.at/existenzkasko.

Basis-Risiko-Vorsorge

Video Berufsunfähigkeit – Sind Sie abgesichert?
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