Kälteschäden

Wie vermeide ich Frostschäden an den Wasserleitungen?

Frost ist der Ausdruck für das Auftreten von Temperaturen unterhalb 0 Grad Celsius. Dabei besteht auch die Gefahr von eingefrorenen Leitungen, insbesondere bei langen Frostperioden.

Wie Sie die Wasser- und Heizungsrohre vor dem Frost schützen können

Kontrollieren Sie alle Heiß- und Kaltwasserleitungen sowie alle freiliegenden Außenleitungen. Im Freien geführte Leitungen sind vom Frost am meisten betroffen. Diese sollten Sie absperren, vollständig entleeren und bei Temperaturen wie diesen auch nach eventuell bereits aufgetretenen Schäden kontrollieren.

Bei strengem Frost können auch Wasser- und Heizungsleitungen im Haus einfrieren. Es sollten daher auch im Haus die Räume in der kalten Jahreszeit durchgängig und ausreichend geheizt werden und das Heizventil nicht vollständig zugedreht sein. Das gilt auch für Keller- Vorrats- oder Abstellräume. Beziehungsweise gibt es für Leitungen, die durch unbeheizte Gebäudeteile führen, spezielle Rohrdämmungen, die beim Hausbau oder Umbau mitbedacht werden sollten.

Stellt man eine eingefrorene Leitung fest, dann NICHT versuchen, diese mit zum Beispiel einer Lötlampe oder dergleichen selbst auftauen zu wollen.  Wenden Sie sich an eine Fachfirma, denn es besteht Brandgefahr beim Auftauen!

Urlaub bzw. längere Abwesenheit

Wenn Sie einen Urlaub planen, dann sollten Sie sicherstellen, dass die Heizung entsprechend eingestellt und genügend Heizmaterial im Haus vorhanden ist, damit die Heizung auch während Ihrer Abwesenheit durchgängig laufen kann.

Achtung: Werden Gebäude länger als 72 Stunden von allen Personen verlassen, sind alle Wasserzuleitungen abzusperren und geeignete Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Haushalts- und/oder Leitungswasserversicherung in so einem Schadensfall im vereinbarten Ausmaß leistet.