Interview Erfahrungen Traineeprogramm

„Jeder ist seines Glückes Schmied“ und „Mit Fleiß und Ehrgeiz kann man viel erreichen“

Die Erfahrungen der ersten Absolventen im Außendienst-Traineeprogramm. Interview mit Philipp Mosonyi, Eva Maria Ströfer, Dragan Sosic und Andreas Brandmayr. (v.l.n.r.)

1) Welche Gründe haben dich bewogen, sich für das Trainee-Programm zu bewerben? Warum nicht gleich in den Vertrieb?

Mosonyi: Die umfangreiche und solide Ausbildung, die man im Traineeprogramm erlebt, war mit Sicherheit einer der Gründe diesen Weg zu gehen. Alles von Grund auf bei den richtigen Ansprechpartnern in der Schaden- sowie Vertragsabteilung zu lernen ist ein großer Vorteil, den ein Mitarbeiter, der direkt in den Außendienst einsteigt, nicht nutzen kann. Ein gutes Netzwerk im eigenen Haus aufzubauen erleichtert den Arbeitsalltag ungemein!

Brandmayr: Darauf aufmerksam gemacht hat mich mein Onkel, der selbst im Außendienst tätig war. Er hat gemeint, dass dieser Job zu mir passen würde. Mir persönlich hat die Idee des Traineeprogrammes damals sehr gut gefallen, denn ich bin ein Mensch, der sich durch ausgeprägtes Sicherheitsdenken auszeichnet. Mir war es daher wichtig, Schritt für Schritt an die Materie herangeführt zu werden, die relevanten Abteilungen kennen zu lernen und somit alles von der Pike auf zu lernen.

Ströfer: Bei mir war es reiner Zufall, dass ich im Trainee-Programm gelandet bin. Für mich war klar, dass ich meinen Job im Gastgewerbe nicht mehr auf Dauer machen möchte. Da mein Vater noch zweieinhalb Jahre bis zur Pension hatte, habe ich ihn gefragt, ob er sich vorstellen könnte, dass ich nach ihm weitermache. Nach seinem „Ja“ habe ich mich bei der Oberösterreichischen Versicherung beworben. Und siehe da, wie es das Schicksal so wollte, hat Herr Generaldirektor Stockinger genau zu dieser Zeit das Traineeprogramm ins Leben gerufen. Für mich war es das Beste, was mir passieren konnte. Ich hatte zwei Jahre Zeit, um mich in Ruhe auf die Stockübernahme vorzubereiten und wurde zudem in sämtliche Fachabteilungen, wie Schaden, Sach- Kfz-, Leben- und Rechtschutzversicherung eingeführt. Dies fand ich sehr wichtig, um das Verständnis zwischen Innen- und Außendienst zu verbessern.

Die reine Innendiensttätigkeit kam für mich nie in Frage, weil mir schon damals als Kellnerin immer wichtig war, dass ich unter Leuten bin! Und deshalb hab ich mich auch für den Beruf als Verkaufsberaterin im Außendienst entschieden!

Sosic: Zu allererst möchte ich einmal „Danke“ sagen, für die Gelegenheit über diesen Weg meine Erfahrungen zu teilen und somit weiteren Trainees die Angst und Ungewissheit über ein doch recht neues Ausbildungsprogramm zu nehmen. Vor meiner Zeit bei der Oberösterreichischen war ich im Großhandel beschäftigt und merkte relativ schnell, dass mich dieser Beruf nicht ausfüllte – ich wollte einfach mehr! Die Möglichkeiten einer Karriere im Außendienst, mein eigener Chef zu sein und selbst für meinen Erfolg verantwortlich zu sein, waren die Beweggründe für den Start meiner Versicherungskarriere. Anders als bei einem normalen Jobwechsel ging es hier nie um die üblichen Fragen nach Berufserfahrung bzw. Ausbildung im gewünschten Beruf – man fängt wie alle anderen bei Null an und wird mit offenen Armen empfangen. Somit kann man sich in kürzester Zeit die wirklich wesentlichen Dinge aneignen und hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten und praxisfremder Theorie auf. Das ist bei diesem Traineeprogramm einzigartig und maßgeblich für meinen heutigen Verkaufserfolg.

2) Wie waren deine Erfahrungen nach dem 1. Jahr Ausbildung in den Abteilungen (Vertrag und Schaden) im Innendienst?

Brandmayr: Also es war eine spannende Zeit im Innendienst, ich konnte in viele Abläufe Einblick genießen, die einem im Außendienst oft verborgen bleiben. Das erleichtert allerdings sowohl mir das Arbeiten beim Kunden, aber auch die Kollegen im Innendienst ersparen sich vielleicht das ein oder andere Telefonat, um Fragen zu stellen oder diverse Unterlagen etc. nachzufordern.

Ströfer: Ich machte sehr gute Erfahrungen, zwar war es am Anfang etwas schwierig, weil wir doch die ersten Trainees waren (quasi Pilotprojekt) und am Anfang wussten sie in den Abteilungen nicht so recht, was sie mit uns machen sollen! Keiner wusste, welche Berechtigungen wir als Trainees hatten, aber auch dieses Problem hat sich rasch in Luft aufgelöst und ab da an durften wir viele Aufgaben eigenständig erledigen.

Ich muss sagen, die neun Monate im Innendienst waren wirklich sehr interessant. Wir haben jede Menge gelernt und was das Wichtigste ist, wir haben uns ein tolles Netzwerk aufgebaut, das heißt, wenn es irgendwo ein Problem gibt, dann weiß man schon ganz genau, wen man anrufen muss. Das ist wirklich toll. Man lernt so viele Kollegen kennen in dieser Zeit, die einem dann auch wirklich helfen!

Sosic: Zuerst durfte ich die Abläufe in der Schadensabwicklung kennen lernen und konnte so einen Einblick in den wohl wichtigsten Aspekt einer Versicherung erlangen. Schließlich versichert man sich, um im Schadensfall finanziell abgesichert zu sein. Neben den alltäglichen Gebrechen wie kaputte Windschutzscheiben und Auffahrunfällen lernte ich auch komplexere Unfälle und Haftpflichtschäden kennen. Dadurch realisiert man erst so richtig, wie wichtig eine kompetente Beratung ist, denn eine vergessene Kleinigkeit beim Abschluss kann im Schadensfall verheerende Ausmaße annehmen und im Ernstfall entscheidend sein, ob ein Schaden bezahlt wird oder nicht. Und da eine Versicherung im Endeffekt Existenzen absichern soll, sollte man so etwas nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Die zweite Station im Innendienst war die Vertragsabteilung. Wie auch in der Schadensabteilung muss hier auf jede Einzelheit geachtet werden, nur mit dem Unterschied, dass es noch kein spezifisches Schadensbild gibt. Es muss somit auf alle Eventualitäten geachtet werden. Dieses Know-How hilft mir heute jeden Tag beim Kunden. Schließlich kann man nur unter Beachtung alle Möglichkeiten behaupten, jemanden optimal beraten zu haben.

Mosonyi: Da die Oberösterreichische sehr großen Wert auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter im Innendienst legt, war es in beiden Bereichen wertvoll, vom Know how genau dieser Spezialisten zu lernen. Fachliche und menschliche Kompetenz sind nur zwei Attribute die ich herausstreichen möchte. Tugenden wie Geduld trotz arbeitsintensiver Zeiten findet man nicht in jedem Unternehmen dieser Größenordnung!

3) Im 2. Jahr beginnt ja die Ausbildung bereits im Außendienst. Wie hast du diese Ausbildung vor Ort empfunden?

Ströfer: Ich war eine Zeit in Braunau, Ried und Schärding, um überall Einblicke zu bekommen. Danach bin ich aber schon mit meinem Vater verkaufen gegangen. Das war sehr wichtig, um die Kundschaften kennen zu lernen und mich vorzustellen, denn die Leute haben damals schon gefragt, wie es wohl weiter gehen wird, wenn mein Vater in Pension geht. Wir haben gemeinsam landwirtschaftliche Gebäude ausgemessen und Angebote ausgearbeitet. Das war ein guter Einstieg!

Kurz vor seiner Pension hab ich dann gleich mal die Hälfte seines Kundenstockes bekommen, um eigenständig arbeiten zu können!

Mosonyi: Auch hier ist es nennenswert auf die jahrelange Erfahrung einzelner einzugehen! Ich war und bin in der glücklichen Lage im Kundenbüro Traun mein Büro zu haben. Viele Topverkäufer unseres Hauses sind ebenfalls in Traun und von wen lernt man am besten, als direkt von den Besten! Der Außendienst gestaltet sich von der fachlichen Kompetenz, die man sich erst aneignen muss, sehr umfangreich und auch hier hatte ich immer ein offenes Ohr für meine Fragen.

Sosic: In meiner Zeit im Außendienst bekam ich von meinen heutigen Kollegen wertvolle Tipps und ich konnte auch bei dem einen oder anderen Kundentermin vor Ort dabei sein. Diese Unterstützung war sehr hilfreich, um ein Gefühl für die richtige Fragen zur Risikobewertung zu bekommen. Mittlerweile habe ich natürlich meinen eigenen Zugang zu meinen Kunden, jedoch war dies gerade bei meinen ersten Schritten sehr wichtig. Das Gesamtpaket war einfach spitze, neben dem fachlichen wurde somit auch das Menschliche vermittelt und noch heute profitiere ich ungemein davon.

Brandmayr: Bei mir ging das ganze eigentlich parallel, ich hatte bereits im ersten Jahr intensiven Kontakt zu den Kollegen und meinem Teamleiter im Außendienst. Dort wurde ich sehr gut aufgenommen. Ich hatte regelmäßig Termine mit meinem Teamleiter, konnte auch für erfahrene Mitarbeiter unterstützend tätig werden und einige Kundenbesuche als „Beobachter“ beiwohnen. Ich war auch bei den Teambesprechungen immer mit dabei, aber auch die kameradschaftlichen Aktivitäten kamen nicht zu kurz. Und wenn man einmal außerhalb der Firma mit erfahrenen Kollegen redet, die aus dem Nähkästchen plaudern, kann man am meisten für den Job lernen.

4) Wie gestalten sind deine Erfolgsaussichten heute?

Ströfer: Jeder ist seines Glückes selber Schmied! Zumindest trifft das bei uns im Außendienst zu. Denn im Prinzip hängt es nur von uns selbst ab, was wir verdienen. Je fleißiger man ist, desto besser sind natürlich die Chancen auf Erfolg und einen guten Verdienst. Und die Aussicht auf Erfolg motiviert!

Mosonyi: Das würde ich jetzt nicht speziell auf das Unternehmen beziehen, ich bin der Meinung, dass man mit Fleiß und Ehrgeiz viel erreichen kann. Grundsätzlich sage ich immer, dass man im Außendienst ein selbständiger Angestellter-Unternehmer ist und man für seinen Erfolg selbst verantwortlich sein darf. Der Grundstein, sprich fundierte Ausbildung in allen Bereichen ist gelegt, jetzt geht es um die Umsetzung des erlernten Know hows.

Brandmayr: Gut! Ich habe mittlerweile meinen eigenen Kundenstock, den ich von einem pensionierten Kollegen übernommen habe. Hier eigenverantwortlich zu arbeiten und für die Kunden da zu sein ist eine Herausforderung, die aber auch belohnt wird. Auch wenn es oft nur ein Ehrliches DANKE eines Kunden ist.

Sosic: Nachdem ich nach meiner zweijährigen Traineezeit nun als hauptberuflicher Außendienstmitarbeiter beschäftigt bin, verbringe ich meinen Arbeitsalltag bereits mit den üblichen Tätigkeiten – ich bin somit jeden Tag bei meinen Kunden vor Ort. Dies umfasst neben einer fachgerechten Beratung und der Abwicklung von Schäden ebenso die sehr wichtigen Jahresgespräche mit meinen Kunden. Denn nur wenn ich einen regelmäßigen Kontakt halte, kann ich auch auf Änderungen reagieren und mein Gegenüber kann sich sicher sein, dass er sich im Schadensfall „Keine Sorgen“ machen muss.

Nun stehe ich kurz vor meiner BÖV Prüfung (Beraterzertifikat des Bildungswerkes der österreichischen Versicherungswirtschaft), welche neben der Ausbildung vor Ort ebenfalls die rechtliche Grundlage für den Beruf des Versicherungsberaters schafft. Sobald ich diese, wovon ich ausgehe, erfolgreich abgeschlossen habe, werde ich mich noch intensiver darum kümmern, dass jeder der von mir betreuten Kunden mit dem Wissen, gut versichert zu sein, ruhig schlafen kann. Dieses Gefühl der Sicherheit zu vermitteln ist nicht leicht und umso schöner ist es wenn man merkt, es geschafft zu haben.

5) Warum ist es von Vorteil das Trainee-Programm zu absolvieren und würdest du es weiterempfehlen?

Mosonyi: Einer der wesentlichen Vorteile ist mit Sicherheit die Tatsache, dass man in den Abteilungen mitarbeitet und frei nach dem Motto learning by doing“ sein Wissen aufbaut. Wie bereits erwähnt, schadet ein solides Netzwerk im Innendienst auch nicht und erleichtert das tägliche Geschäft. Ob ich es weiterempfehlen würde? JA natürlich!

Brandmayr: Nun ja, die Antwort ist irgendwo bei den vier obigen Fragen zu suchen. Definitiv von Vorteil ist, dass man in unserem Unternehmen durch die Innendienst-Tätigkeit die meisten Kollegen aus Vertragsabteilung, Schaden, etc. persönlich kennt. Das macht einem das Arbeiten im Außendienst später viel leichter. Fachlich muss man sich sowieso auskennen, es sind aber diese nicht messbaren Punkte, die Soft facts, die meiner Meinung nach für das Traineeprogramm sprechen. Zum Thema Empfehlung gibt es von mir ein klares JA!

Ströfer: Ich finde das Trainee-Programm super! In den 2 Jahren hat man 1.) jede Menge Einblick in sämtliche Abteilungen, 2.) hat man während dieser Zeit die Möglichkeit, die meisten Schulungen, die man so braucht zu absolvieren, was sehr wichtig ist. Außerdem, wie schon erwähnt, baut man sich ein Netzwerk auf, was einem später sehr zu Gute kommt.

Ich würde jedem, der überlegt, ob er bei der Oberösterreichischen im Verkauf anfängt, nahelegen, dieses Trainee-Programm zu absolvieren! Es zahlt sich aus! Für mich war es wie schon gesagt, das Beste, was mir passieren konnte!

Sosic: Ich würde jedem, der auf der Suche nach einer spannenden, interessanten und vor allem abwechslungsreichen beruflichen Aufgabe ist, empfehlen sich über die Starttermine unserer Traineeprogramme zu informieren und die Chance zu ergreifen. Es war die beste Entscheidung meiner bisherigen beruflichen Laufbahn.

Nähere Infos zum Traineeprogramm sowie weitere Erfahrungsberichte: https://www.keinesorgen.at/wir-ueber-uns/karriere/starten-sie-mit-uns-in-ihre-vertriebskarriere/

Link zur aktuellen Stellenausschreibung: https://www.keinesorgen.at/wir-ueber-uns/karriere/aktuelle-stellenausschreibungen/