Wohnungswechsel Studenten

Eigene Wohnung, WG oder doch sparen und bei den Eltern bleiben? Wie Studenten wohnen und was es beim Umzug zu beachten gilt

Für alle Studenten stellt sich früher oder später die Frage nach einem Wohnortwechsel. Vielfach ist mit der Studienwahl schon ein Umzug notwendig. Doch auch wenn die Uni oder Fachhochschule in Reichweite ist: Die erste eigene Adresse zu haben, gehört für die meisten in dieser Zeit einfach dazu. Wie Österreichs Studenten leben, was es beim Umziehen zu beachten gilt und hilfreiche Tipps und Links für den Start in die eigenen vier Wände, liefert dieser Blog.

Die Hälfte der Studenten lebt im eigenen Haushalt

Mit der Studierenden-Sozialerhebung wird in regelmäßigen Abständen die Lebenssituation von Österreichs Studenten abgefragt. Aktuell wird wieder eine Befragung durchgeführt, deren Ergebnisse im Frühjahr 2016 vorliegen, wobei die Zahlen zur Wohnsituation in den letzten 10 Jahren relativ konstant geblieben sind: Die letzte Auswertung aus dem Jahr 2012 zeigt, dass rund die Hälfte der Studierenden in einem eigenen Haushalt alleine oder mit Partner/in lebt. Knapp ein Viertel entscheidet sich für eine Wohngemeinschaft. Der Anteil jener, die im Elternhaushalt bleiben, ging in den letzten Jahren leicht zurück und lag in der Auswertung 2012 bei 18 %. Rund 9 % der Studierenden bevorzugen die Vorteile eines Studentenwohnheimes.

Differenziert man die Studierenden nach dem Alter der Befragten, so ist der Anteil der im Elternhaushalt lebenden Studierenden bei jungen Studieneinsteigern noch entsprechend höher (36 %). Bei Studierenden ab 26 Jahren muss es dagegen schon bei knapp zwei Drittel der Befragten der eigene Haushalt sein.

Das Bild variiert nach Studienstandorten, so ist der Anteil an Studenten in Studentenheimen in Salzburg und Leoben höher als an anderen Studienorten (in Salzburg: 17%), in Klagenfurt, Linz und kleineren Hochschulstandorten leben tendenziell mehr noch bei ihren Eltern. (zB in Linz: 22 %)

Insgesamt zeigen die Auswertungen zur Wohnsituation der Studierenden aber deutlich: Die eigene Wohnung, die eigene WG ist von hoher Bedeutung – auch wenn die Geldbörse knapp ist.

Wie man kostengünstig zur eigenen Wohnung kommt

Mehr als andere Altersgruppen wechseln Studenten ihre Wohnsitzsituation. Wechselnde Wohngemeinschaften, Studienaufenthalte in anderen Ländern oder die mit Studienfortgang steigenden Wohnraumwünsche bringen automatisch viele Umzüge mit sich. Ein rascher und unkomplizierter Wechsel ist daher gefragt. Doch wo findet man die Wohnungen und Wohngemeinschaften, die in Gehweite zum Studienort, kostengünstig und praktikabel sind? Und wo kann man die passende Versicherung ebenso günstig und ohne großen Aufwand abschließen?

Es gibt schon genügend Wohnungsbörsen, die speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet sind, allen voran von der Österreichischen Hochschülerschaft selbst. Das Internet ist aber auch eine gute Adresse, um die Angebote gemeinnütziger Bauvereinigungen, Studienheime und Immobilienberater zu studieren. Aber auch – wie bei den klassischen Zeitungsinseraten – gilt es, bei den Schnellsten dabei zu sein. Gerade wenn es um günstige Wohnungen geht.

Von überall zugänglich und praktikabel ist auch der Online Abschluss für die finanzielle Absicherung der neuen Bleibe. Gerade für junge Menschen und Studenten gibt es online eigene, kostengünstige Angebote, die auf die speziellen Rahmenbedingungen dieser Zeit eingehen. Wie auch die ImStudium Studentenversicherung der Oberösterreichischen Versicherung. Diese sichert den Wohnungsinhalt zu Hause und während des Auslandssemesters und bleibt auch bei Wohnungswechsel innerhalb Österreichs weiter aufrecht. Mit der eigenen weltweiten Privathaftpflicht und optional dem Unfall, Schaden- und Strafrechtsschutz ist online binnen weniger Minuten ein umfassendes Paket geschnürt. Mehr Infos dazu: >> ImStudium

Mit dem eigenen Haushalt endet vielfach die Mitversicherung bei den Eltern!

Ein ganz wichtiger Faktor für das erste eigene Heim ist die Haushaltversicherung. Auch wenn die Möbel günstig und die Wohndauer begrenzt ist. Passieren kann immer etwas und gerade bei begrenzten finanziellen Mittel kann jeder Schaden zur Herausforderung werden. Was viele nicht wissen: Bei den meisten Versicherungen endet mit dem eigenen Haushalt oder mit dem eigenen Einkommen die Mitversicherung bei den Eltern. Das heißt für den Schutz des Wohnungsinhaltes, aber auch vielfach für die Privathaftpflicht, den Rechtsschutz und den Freizeitunfallschutz braucht es mit dem Umzug eine neue Absicherung.

Was es weiters zu beachten gilt

Über die Österreichische Hochschülerschaft bzw. die Arbeiterkammer gibt es bereits sehr detaillierte Empfehlungen, auf welche Schritte man beim Umzug, beim Abschluss eines Mietvertrages, bei der Möblierung bzw. Sanierung und bei der Kündigung achten muss.

Hier ein paar nützliche Links:

>> Österreichische Hochschülerschaft (Wohnungsbörse, Liste Studentenheime, Broschüren)

>> Arbeiterkammer: Tipps zur Wohnungssuche

>> Broschüre Die erste eigene Wohnung AK Wien

Und bei allen Wohnungswechseln nicht vergessen: Rechtzeitig alle Verträge ab- und ummelden, die neue Adresse an allen relevanten Stellen bekannt geben und wenn möglich alle Schäden, Mängel der alten, aber auch der neuen Wohnung dokumentieren. Das kann beim nächsten Umzug viele Diskussionen sparen.

Ein Kommentar

  1. Ob man in einer eigenen Studentenwohnung oder einer WG wohnt, bleibt jedem selbst überlassen. Meiner Meinung nach richtet sich die Entscheidung nach den eigenen Charakterzügen bzw. was man sich vom Studentenleben erwartet. Interessant finde ich v. a. Studentenwohnheime, die mehrere Wohnformen unter einem Dach vereinen, wie z. B. die Studentenresidenz Bern. Dort kann man in einer 2er bis 4er WG Bern wohnen. Wer es lieber ruhiger mag, kann in eine eigene Studentenwohnung Bern ziehen. Und das Schöne: in einem Wohnheim ist man trotzdem nicht einsam und findet schnell Anschluss.

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