Trauma nach Einbruch: Psychologische Folgen eines Einbruchs

Finanzielle Verluste nach einem Einbruch kann man ersetzen. Das ist die Aufgabe der Versicherungsunternehmen. Viel schwerwiegender sind jedoch psychologische Folgen eines Einbruchs. Viele traumatisiert ein Einbruch auf Monate oder Jahre. Das Gefühl im eigenen Haus nicht sicher zu sein, ist ein wesentlicher Einschnitt in die Lebensqualität.

Das Gefühl der Unsicherheit bleibt

Im Zusammenhang mit Einbruchdiebstahl kommen allen voran die statistischen Daten wie Häufigkeit der Einbrüche und finanzielle Verluste oder die fehlenden Sicherheitseinrichtungen zur Sprache. Viel zu wenig aufgezeigt werden psychologische Folgen eines Einbruchs auf die Betroffenenen. Dabei können diese zum Teil gravierend sein: So zeigte eine Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit aus dem Jahre 2011, dass sich 86 Prozent der Einbruchsopfer unmittelbar nach dem Einbruch in ihren vier Wänden nicht mehr sicher gefühlt haben. Die Opfer haben Angst erneut Opfer eines Einbruchs zu werden, sie reagieren überempfindlich gegenüber Geräuschen, können nicht mehr alleine im Haus bleiben und entwickeln Schlafstörungen. Andere Studien sprechen auch von Kopfschmerzen, Herz-Kreislaufstörungen oder Magen-Darm-Beschwerden als weitere körperliche Folgeerscheinungen.

Der eigene Schutzraum ist verletzt

Ein Einbruch wird von den Opfern als Eindringen in die Privatsphäre, in den eigenen geschützten Raum verstanden. Wurden persönliche Dinge durchwühlt oder sogar persönliche Gegenstände entwendet, wirken sich Gefühle der Angst und der Unsicherheit besonders stark auf die Psyche aus. Das Erlebte kann zur traumatischen Belastung werden, die mitunter nur durch professionelle Hilfe bewältigt werden kann.

Über das Erlebte reden

Wie für jedes Ereignis, dass außerhalb der normalen menschlichen Erfahrung liegt, gilt auch in diesem Fall: Die Einbruchsopfer sollten so bald wie möglich über das Erlebte sprechen und sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hilfe gibt es bei verschiedensten Vereinen und Initiativen für Opferhilfe, wie zum Beispiel Weisser Ring Oberösterreich (www.weisser-ring.at), die kostenlose Beratung und Unterstützung für Kriminalopfer und deren Angehörige anbieten.

Psychologische Hilfe als Assistance-Leistung

Im Rahmen des Keine Sorgen Schutzengels Wohnen sind neben finanziellen und organisatorischen Hilfestellungen nach einem Einbruch auch die Psychologische Hilfe nach einem Einbruch in den versicherten Räumlichkeiten eingeschlossen. Professionelle Ansprechpartner für Einbruchsopfer, die einen Einbruch in ihrem Heim erst einmal psychisch verdauen müssen.

Schon einfache Maßnahmen können das Sicherheitsgefühl erhöhen

Schon einfache Maßnahmen können abschreckend für potentielle Einbrecher wirken. Im Blog „Checkliste Einbruchsschutz“ ist eine Liste an einfachen Maßnahmen zusammengestellt. Umfangreiche Informationen zu den mechanischen und elektronischen Sicherheitseinrichtungen können Sie im Blog „Welche mechanischen und elektronischen Schutzmaßnahmen gegeben Einbrecher sind sinnvoll? nachlesen. Alles zum Versicherungsschutz bei Einbruch ist im Blog: „Versicherungsschutz bei Einbruch. Was gilt im Rahmen einer Haushaltsversicherung als versichert?“ zusammengefasst.

 

Keine Sorgen Blog / Oberösterreichische Versicherung AG