sicheres Motorradfahren

Heiße Öfen, coole Touren: sicheres Motorradfahren

Die warmen Temperaturen und die freien, verlängerten Wochenenden bieten sich für Ausfahrt mit dem Motorrad geradezu an. Was für ein sicheres Motorradfahren zu beachten ist fasst dieser Beitrag zusammen.

Seit Beginn des Jahres 2018 wurden auf Österreichs Straßen bereits mehr als 25 Motorradlenker bei Verkehrsunfällen getötet. Das ist die höchste Zahl seit dem Jahr 2007, berichten der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Im Vergleich zu einem PKW-Lenker sehen sich Motorradfahrer mit einem zwölf Mal so hohem Unfallrisiko konfrontiert. Für ein sicheres Motorradfahren ist daher die erhöhte Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer notwendig.

Sicheres Motorradfahren nur mit Schutzkleidung und Training

Für ein sicheres Motorradfahren ist gut sitzende und robuste Schutzkleidung unerlässlich. Da Biker im Fall eines Unfalls ohne Knautschzone auskommen müssen, sollte eine zweite schützende Haut auch auf kurzen Strecken und bei sommerlichen Temperaturen selbstverständlich sein. Bei Helm, Motorrad-Jacke und Hose, am besten mit Protektoren darf nicht gespart werden. Nur qualitativ hochwertige Ausrüstung hilft dabei, mögliche Unfallfolgen in Grenzen zu halten. Neben der passenden Ausrüstung, einem technisch einwandfreien Gefährt und passendem Versicherungsschutz sind auch regelmäßige Trainingseinheiten erforderlich, damit auch in Risikosituationen ein sicheres Motorradfahren gewährleistet ist.

Gegenseitige Rücksichtnahme wichtig

Für ein sicheres Motorradfahren bedarf es nicht nur einer erhöhten Wachsamkeit des Motorradfahrers selbst, sondern auch jener der anderen Verkehrsteilnehmer: Gerade im innerstädtischen Bereich verunglücken immer mehr Biker aufgrund von Unfällen mit Pkw- oder Lkw-Lenkern. Motorräder werden aufgrund ihrer schmalen Silhouette immer wieder von größeren Fahrzeugen verdeckt. Auch sind sie in der Stadt seltener anzutreffen, sie werden deshalb oft nicht erwartet oder zu spät wahrgenommen.

Tipps für ein sicheres Motorradfahren

Eine robuste Schutzbekleidung steht an oberster Stelle! Im Falle eines Unfalles können sich Motorradfahrer im Gegensatz zu Autofahrern nicht auf eine Knautschzone verlassen.

  • Der Helm muss so fest sitzen, dass er – wenn er gerade aufgesetzt wird – nicht drückt.
  • Längere Touren sollten erst absolviert werden, sobald die Maschine auf Vordermann gebracht und der richtige Umgang am Motorrad geübt wurde.
  • Achten Sie im Besonderen auf die Fahrbahnbeschaffenheit und etwaige Gefahrenquellen.
  • Passen Sie Ihr Fahrverhalten stets der Situation, dem Können und der Übung entsprechend an.
  • Halten Sie genügend Sicherheitsabstand und machen Sie sich sichtbar, damit Sie von anderen Fahrzeugen besser wahrgenommen werden.

 

Quelle: VVO/KfV

Autor: Keine Sorgen Blog/ Günther Waldhäusl