Autor: Heike Peuser

Frauen in der Versicherungsbranche

Karriere: Frauen in der Versicherungsbranche

Nicht nur in Versicherungen sind Führungspositionen Großteils männlich besetzt. Aber die Strukturen verändern sich langsam. Nach 210 Jahren Unternehmensgeschichte ist nun mit Mag. Kathrin Kühtreiber-Leitner die erste Frau Mitglied des Vorstands der Oberösterreichischen Versicherung. Was denkt sie und drei andere erfolgreiche Frauen der Oberösterreichischen über Karriere und Frauen in Führungspositionen. Ein Bericht über Ambitionen, Chancen und Arbeitsalltag.

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Körperliche Fitness gegen COVID

Corona: Schützt Sport vor dem Virus?

Ganz so einfach ist die Sache leider nicht. Noch immer wissen Mediziner und Forscher rund um den Globus ziemlich wenig über SARS-CoV-2, so die Abkürzung für den englischen Namen „Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2“. Aber sie gewinnen laufend neue Erkenntnisse. Unter anderem über den Zusammenhang zwischen Krankheitsverlauf und körperlicher Fitness. Manche Sportarten unterstützen die körperliche Fitness dabei mehr als andere.

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Begräbnis Kosten Versicherung

Begräbnis – was ist erlaubt und was kostet es?

Niemand befasst sich gerne mit dem Verlust von geliebten Menschen, dem eigenen Ableben und dem Begräbnis, obwohl das Thema unvermeidlich ist. In Österreich regelt das Leichenbestattungsgesetz wann, wo und wie Menschen bestattet werden dürfen. Dabei ist das Bestattungswesen Ländersache, das heißt, jedes Bundesland hat ein eigenes Gesetz.

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Zecken – wie gefährlich sind sie?

17 Zeckenarten sind in Österreich heimisch. Sie können Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen. Durch Klimawandel und Globalisierung finden auch exotische Zecken wie die subtropische Hyalomma marginatum ihren Weg nach Österreich. Ein Grund zur Beunruhigung? Nach Angaben der Medizinischen Universität Wien treten rund 70.000 Borreliose-Neuerkrankungen pro Jahr auf. Die Zahl der FSME-Fälle lag 2018 bei 154.

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Schneedruck - wenn die Schneelast zuviel wird

Prävention am Beispiel Schneedruck

Nach einem warmen und im Schnitt viel zu trockenen Sommer 2018 soll es nun Schnee bis ins Flachland geben. Noch kann man nicht von „bedrohlichen“ Schneemengen reden. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, kurz ZAMG, schreibt am 2.1.2019: Schneelast auf den Dächern vorerst im „grünen Bereich“. Was aber, wenn der Schneefall die Ausmaße von 2006 annimmt? Am 2. Jänner 2006 führte Schneedruck in Bad Reichenhall zum Einsturz des Daches einer Eishalle mit mehreren Toten und Verletzten.

Ab wann wird Schnee auf Dächern gefährlich?

Eine Reihe von Faktoren ist für die Belastung von Dächern entscheidend. Zum Beispiel das Gewicht von Schnee. Je höher der Wasseranteil ist, desto schwerer ist der Schnee. So ist ein Kubikmeter Nassschnee ca. vier Mal so schwer wie ein Kubikmeter Neuschnee. Bei Eisbildung erhöht sich das Gewicht weiter. Der Schneedruck kann auf rund 90 Kilogramm pro Quadratmeter steigen, was besonders für Flachdächer gefährlich ist.

Auch bei der Schneedruck-Katastrophe in Bad Reichenhall könnte der Wechsel von Auftauen und Gefrieren eine Rolle gespielt haben. Bei der damaligen Wetterlage ist der Schnee auf den Dächern immer wieder teilweise getaut, um Stunden später erneut zu gefrieren. Auf diese Weise können extrem schwere Eislinsen entstehen. Wenn eine solche zusätzliche Last von Schnee überdeckt wird und nicht auffällt, kann es bedrohlich werden.

Darüber hinaus spielen die Windverhältnisse, Lage und Seehöhe von Objekten eine Rolle. Die Berechnung von Schneelasten, die auf Dächern und anderen Bauteilen zu liegen kommen sind für Österreich im EUROCODE ÖNORM EN 1991-1-3 und dem dazu gehörenden „Nationalen Anhang“ ÖNORM B 1991-1-3, sowie in der ÖNORM B 4000 geregelt.

Prävention – Gefahren frühzeitig erkennen

Die Schneelastzonenkarte Online (http://www.hora.gv.at/) ermöglicht eine adressgenaue Einschätzung der Schneelastzone. Neben dem Umweltwarndienst des Österreichischen Umweltministeriums „Hora“ liefert auch die ZAMG Informationen zu Wetterextremen.

Schäden durch Schneedruck

Die Schäden durch Schneedruck müssen natürlich nicht immer extrem sein. Durch Schnee und Eis auf Dächern kann auch Wasser eintreten und Bauteile beschädigen. Nicht zu vergessen sind mögliche Personenschäden. Gefährdet sind dabei nicht nur Personen, die Dächer von Schnee und Eis befreien, sondern auch jene, die von herabrutschendem Schnee und Eis getroffen werden.

Vorsicht ist besser als Nachsicht – Präventionsmaßnahmen

Kontrollieren Sie regelmäßig die Dachkonstruktion auf Verformungen, Vermorschungen und Bruch. So können Sie rechtzeitig für eine Reparatur sorgen. Eine weitere Präventionsmaßnahme ist das Anbringen von Verankerungsmöglichkeiten zur Sicherung von Personen auf dem Dach.

Was Sie sonst noch zum Schutz vor Schäden durch Schneedruck und andere Naturgewalten tun können, sagen Ihnen die Experten vom Elementarschaden Präventionszentrum (EPZ). Ziel des EPZs ist es, Konsumenten in Sachen Prävention gegen Elementarschäden bestmöglich zu beraten. Vorsorge fängt schon in der Bauphase an. So kann zum Beispiel ein Unterdach (Kaltdach) vor Wassereintritt und damit vor Folgeschäden schützen.

Untersuchungen zeigen, dass Wetterextreme auch in Österreich immer häufiger auftreten. Hagel, Sturm, Starkregen und Schneedruck sorgen dabei für immer mehr Schäden. Umso wichtiger wird Prävention.

Redaktion Keine Sorgen Blog / Autor: Heike Peuser

Bildnachweis Titelbild: LOUIS-MICHEL DESERT/Shutterstock

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Kfz-Versicherung: Wissenswertes rund um Haftpflicht und Kasko

Laut Statistik Austria waren Ende Dezember 2017 in Österreich rund 6,8 Millionen Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, davon rund 4,9 Millionen Pkw. Kein Wunder also, dass die Kfz-Versicherung zu den gängigsten Versicherungen gehört. Wir haben Wissenswertes zum Thema für Sie gesammelt.

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Überblick: Gesetzliche und private Unfallversicherung

Wissenswertes: Überblick über die gesetzliche und private Unfallversicherung

Wie sinnvoll ist eine private Unfallversicherung? Für Unfälle, die außerhalb der Arbeit passieren, ist sie auf jeden Fall sinnvoll. Denn immerhin haben rund 600.000 Österreicher und Österreicherinnen jährlich einen Unfall im Bereich Heim, Haushalt und Sport. Diese sogenannten Freizeitunfälle sind aber nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.

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Versicherung: Welche Gefahren kann man versichern?

Versicherung: Was kann man versichern und was nicht?

Beinahe für alles gibt es eine Versicherung, aber gegen welche Gefahren kann man sich genau versichern? Und warum schließen Versicherungsunternehmen manche Risiken aus? Aufschluss darüber geben die Versicherungsbedingungen. Sie sind die Grundlage eines Versicherungsvertrags und regeln im Grunde genommen alles Wesentliche. In den Bedingungen ist unter anderem aufgelistet, wofür genau Versicherungsschutz besteht und welche Gefahren nicht versichert sind (so genannte Risikoausschlüsse).

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Warum eine private Krankenversicherung sinnvoll ist

Krankenversicherung – die Vorteile einer privaten Zusatzversicherung

Die Grenzen der staatlichen Krankenversicherung sind oft enger als man denkt. Zwischen der vom Gesetzgeber definierten „Notwendigkeit“ und dem persönlichen Bedarf an Behandlungen und Heilmitteln können Welten liegen. Oder besser gesagt hohe Kosten, die Sie im Zweifelsfall selbst tragen müssen.

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Versicherungsverträge richtig aufbewahren

Versicherungsverträge und andere wichtige Dokumente aufbewahren

Kennen Sie das – ein Ordner voller Quittungen, Versicherungsverträge und Bedingungen, der immer dicker wird? Mit jedem neuen Vertrag wächst der Papierberg bis man schließlich den Überblick verliert. Stellt sich die Frage, was hebt man auf und was kann weg.

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