Autor: Heike Peuser

Ungetrübter Freizeitspaß mit Drohnen – vorausgesetzt man beachtet alle rechtlichen Vorschriften

Spielzeug oder bewilligungspflichtiges Luftfahrzeug? Je nach Klassifizierung der Drohne gelten unterschiedliche rechtliche Vorschriften, u. a. für die Haftpflichtversicherung. Eine aktuelle Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigt, dass viele Österreicher nicht ausreichend über Genehmigungspflichten und Versicherungsschutz informiert sind.

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Versicherungsbedarf – 10 Fragen, die sich Versicherungsnehmer stellen sollten

Das Angebot an Versicherungen ist riesig. Entsprechend schwierig ist die Wahl der richtigen Versicherung. Welches Produkt richtig ist lässt sich nicht allgemeingültig sagen, da die Bedürfnisse und Lebensumstände des Einzelnen sehr unterschiedlich sind. Womit wir auch schon bei Frage Nr. 1 wären.

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Schneedruck

Schneedruck: Wenn Schnee zur Last wird

Dem Reiz einer verschneiten Winterlandschaft können sich wohl nur wenige entziehen, doch bedeutet die weiße Pracht mitunter auch Arbeit. Gehwege müssen freigeschaufelt oder Dächer von der Last befreit werden, um Schäden durch Schneedruck zu vermeiden.

Was bedeutet Schneedruck?

Unter Schneedruck versteht man jenen Druck, den die einwirkende Schneelast auf eine bestimmte Fläche ausübt. Dieser wird durch verschiedene Faktoren, wie Schneemenge, Frost- und Tauwechsel, Windverhältnisse sowie Lage und Seehöhe eines Objekts beeinflusst. Zehn Zentimeter frischer Pulverschnee verursachen eine Last von zehn kg pro Quadratmeter. Weil die gleiche Höhe an Nassschnee viel schwerer ist, wirken dann bereits 40 kg pro Quadratmeter. Bei niedrigen Temperaturen und Eisbildung erhöht sich das Gewicht weiter, weshalb der Schneedruck auf rund 90 kg pro Quadratmeter steigt. Besonders für Flachdächer kann dies bedrohlich werden, weshalb eine rechtzeitige Entfernung dieser Schnee- und Eismassen dringend angeraten ist.

Informationen zur Berechnung der Schneelast auf Tragekonstruktionen liefern die ÖNORMEN. Siehe dazu auch unseren BLOG-Beitrag: Gut gebaut, noch besser gewohnt.

Durch den Schneedruck können Schäden an Bauteilen, Wassereintritt und damit verbundene Folgeschäden bis hin zum drohenden Einsturz des Gebäudes entstehen. Weit schwerer wiegen aber mögliche Personenschäden. Gefährdet sind dabei nicht nur diejenigen, die auf dem Dach arbeiten, sondern auch jene, die von herabrutschendem Schnee oder Eis getroffen werden könnten.

Personenschutz ist oberstes Gebot

Bei Arbeiten auf dem Dach sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Nur gesichert abschaufeln.
  • Rutschfeste Schuhe tragen.
  • Abstände zu Stromleitungen beachten.
  • Das Dach gleichmäßig abschaufeln, festgefrorene Schneelagen am Dach belassen.
  • Dacheinbauten wie Dachflächenfenster oder Lichtkuppeln, etc. beachten. Diese können zu „Fallgruben“ werden.

Wir empfehlen im Bedarfsfall professionelle Helfer mit der Dachräumung zu beauftragen. Weitere nützliche Hinweise bietet die Broschüre „Extreme Schneefälle“ des Elementarschadenpräventionszentrums.

Schneefanggitter oder Schneestopper auf dem Dach helfen, Dachlawinen zu verhindern. Im Hinblick auf Haftungsfragen gilt allerdings, dass die Gefahr selbst zu beseitigen ist. Schnee und Eis müssen entfernt werden, bevor sie Schaden anrichten können.

Eigentümer sind zur Schneeräumung verpflichtet

Die Schneeräumpflicht gemäß Straßenverkehrsordnung erfasst nicht nur die Befreiung von Schnee und Verunreinigungen vom Gehsteig, sondern  schreibt auch die Entfernung von Schneewechten oder Eisbildungen von den Dächern der an der Straße gelegenen Gebäude bzw. Verkaufshütten vor. Werden Menschen durch Dachlawinen oder herunterfallende Eiszapfen verletzt oder Gegenstände beschädigt, kann das den Hauseigentümer teuer zu stehen kommen. In der Regel reicht das Aufstellen von Warnstangen oder Warnhinweisen allein nicht.

Zusammenfassende Infos zur Schneeräumpflicht stellen wir in unserem Keine Sorgen Blog-Eintrag: Schneeräumpflicht – mühsam, aber notwendig zur Verfügung.

Redaktion Keine Sorgen Blog / Autor: Heike Peuser

Warum der persönliche Kontakt auch in Zeiten von Online-Versicherungen und Vergleichsportalen wichtig bleibt

Die Digitalisierung hat in vielen Bereichen Einzug gehalten. Das gilt auch für die Versicherungsbranche. Online-Versicherungen und Vergleichsportale sind im Netz allgegenwärtig. Auch wenn sich dieses Angebot in den nächsten Jahren noch deutlich weiterentwickeln dürfte, können die neuen digitalen Möglichkeiten einen kompetenten Berater nicht ersetzen.

Zeit sparen und Nerven schonen

Bei einem Online-Abschluss sollte man seinen persönlichen Versicherungsbedarf genau kennen. Zudem ist es wichtig, sich über gewisse Besonderheiten des ausgewählten Produkts im Klaren zu sein.

Je komplexer ein Produkt ist, desto mehr Informationen müssen gesammelt werden. Folglich wird auch mehr Zeit für eine gründliche Vorbereitung benötigt. Hier kann ein Besuch des Beraters sehr viel Zeit sparen. Dank seiner Erfahrung und fundierten Ausbildung beantwortet er schnell und kompetent alle Fragen. Das spart dem Kunden einerseits wertvolle Zeit der eigenen Recherche im Internet. Andererseits schützt es ihn vor möglichen falschen Entscheidungen beim Abschluss einer Versicherung.

Große Entscheidungshilfe dank persönlicher Beratung

Für den Verbraucher bleiben beim Abschluss von Online-Versicherungen oft Fragen offen. Wenn er sich nicht im Vorfeld umfassende Informationen einholt, kann es durchaus passieren, dass eine Versicherung mit unzureichender Deckung abgeschlossen wird. Die Folgen bei einem Schaden können im schlimmsten Fall die Existenz bedrohen. Mit einer persönlichen Beratung durch einen Betreuer kann dieses Risiko auf ein Minimum reduziert werden, da er alle Details zum Produkt kennt. Der Berater erklärt das Kleingedruckte und steht persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

Individuelle Angebote

Bei Online-Versicherungen ist die Berücksichtigung von individuellen Wünschen oft nur sehr eingeschränkt möglich. Reicht dem Kunden z. B. bei einer Reiseversicherung ein „Produkt von der Stange“, kann ein Online-Abschluss die richtige Wahl sein. Wer allerdings Wert auf ein individuelles Angebot legt, kommt an der persönlichen Beratung nicht vorbei. Denn nur in einem Gespräch kann das Risiko analysiert und der Versicherungsbedarf erkannt werden. Auf dieser Grundlage wird das Angebot an die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Der Berater kann darüber hinaus die gewünschte Versicherung in mehreren Varianten anbieten. Das heißt, es können z. B. ergänzende Deckungen eingeschlossen oder nicht benötigte Deckungen ausgeschlossen werden. Unter Umständen ist es auch sinnvoll, ein Produkt durch zusätzliche Versicherungen zu ergänzen.

Deutlich größere Produktauswahl

Für den Berater spricht darüber hinaus die größere Auswahl an Versicherungen, die der Kunde über ihn abschließen kann. Das Spektrum reicht von Sach- über Unfallversicherungen bis hin zu Lebens- und Pensionsvorsorge, die eine intensive Beratung erfordern. Das Online-Angebot ist in diesem Bereich gering.

Besserer Service und persönlicher Kontakt

Neben seiner beratenden Funktion ist der Versicherungsvertreter auch die Schnittstelle zwischen Kunde und Versicherung. Vor allem im Schadenfall ist der persönliche Kontakt und die Hilfe des Betreuers für viele besonders wichtig. Zusätzliche Services wie die Anmeldung von Autos oder Informationen zu neuen Produkten nicht zu vergessen. Das gilt auch für die Beantwortung von Fragen rund um das Thema Versicherung. Somit erhält der Kunde ein komplettes Servicepaket.

Fazit

Die Zahl der Online-Abschlüsse steigt. Bei weniger komplexen Produkten, wie z. B. einer Veranstaltungshaftpflicht oder einer Musikinstrumentenversicherung, kann man online durchaus schnell zum Ziel kommen. Es kann auch sicher nicht schaden, sich auf Online-Portalen Informationen einzuholen. Je nach Schwierigkeit eines Produkts kann es jedoch unverzichtbar sein, einen Fachmann für eine persönliche Beratung zu Rate zu ziehen.

Ob eine Versicherung online oder beim Berater abgeschlossen wird, ist also letzten Endes von individuellen Faktoren und von der Komplexität des Produkts abhängig. Entscheidend ist vor allem aber der Anspruch des Kunden.

Fahrerflucht – ein Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht aus

Gemäß § 4 (5) der österreichischen Straßenverkehrsordnung muss bei jedem Verkehrsunfall die nächste Polizeidienststelle „ohne unnötigen Aufschub“ verständigt werden, es sei denn, es handelt sich um einen reinen Sachschaden und die am Unfall beteiligten Personen oder jene, in deren Vermögen der Schaden eingetreten ist, haben einander ihren Namen und ihre Anschrift nachgewiesen. Für diesen Nachweis reicht weder eine Visitenkarte noch ein Ausweis ohne Lichtbild. Auch ein Führerschein allein reicht nicht, da er keine Adresse enthält. (mehr …)

Drohnen, Quadrokopter & Co. – mehr als nur ein Spielzeug?

Seit einigen Jahren steigt die Beliebtheit von Drohnen oder sogenannten Quadrokoptern rasant. Dabei reicht die Verwendung vom reinen Hobbyflug über den Einsatz als Kameradrohne für Fotografen und Filmer bis zur kommerziellen Nutzung durch Paketdienste wie z. B. DHL. Seit 2014 hat das Unternehmen den „DHL Paketkopter“ im Einsatz und beliefert damit in dringenden Fällen die Bewohner der deutschen Nordseeinsel Juist mit notwendigen und eiligen Medikamenten. Mittlerweile gibt es sogar internationale Wettbewerbe wie den „World Drone Prix“ in Dubai. Hier gewann im März 2016 ein 15-jähriger Brite bei einem Drohnenrennen die unglaubliche Summe von 250.000 US $ Preisgeld. Wie sieht es aber mit dem Versicherungsschutz aus, wenn etwas passiert? (mehr …)

Versicherungsschutz Onlinekriminalität

Onlinekriminalität – Wie man sich und seine Kinder schützen kann

Mit immer neuen Möglichkeiten, die das Internet in Sachen Online-Shopping, Online-Banking und Co. bietet, steigt auch die Onlinekriminalität. Von Phishing, Spam-Mails, Würmern und Trojanern über Hacking-Angriffe, Datendiebstahl, Spyware bis zur Abzocke mit Apps, Abofallen und Erpressung – es gibt eine schier endlose Liste krimineller Aktivitäten, die beinahe jeden treffen können. Tendenz steigend, was nicht zuletzt an der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets liegt. (mehr …)