Fahren & Reisen

Alkohol am Steuer – steigt die Versicherung aus?

Die Weihnachtsfeiertage stehen bevor und die Zahl der Alkoholunfälle nimmt damit statistisch gesehen zu. Das ergibt ein aktueller Bericht der Statistik Austria über das vergangene Jahr. „Die meisten Verunglückten bei Alkoholunfällen gab es am 23. Dezember und somit am Tag, an welchem für die meisten Personen in Österreich 2021 die Weihnachtsfeiertage begannen“, heißt es in der Straßenverkehrsunfallstatistik 2021. (mehr …)

Fahren mit Schlapfen: Zahlt die Versicherung im Schadensfall?

Vielfach von den Medien und im Internet aufgegriffen und beantwortet – ist die Frage rund ums Fahren mit luftigem Schuhwerk. Und trotzdem herrscht häufig Unsicherheit darüber, ob Flipflops oder Schlapfen am Steuer eigentlich erlaubt sind – und ob bei Verursachen eines Unfalls die Versicherung zahlt.

Grundsätzlich ist das Fahren mit Badeschlapfen oder auch High Heels nicht ausdrücklich verboten. Allerdings darf man sich nur in einem Zustand hinter das Steuer setzen, in dem das Fahrzeug auch sicher beherrschbar ist. Zum rechtlichen Problem können Badeschlapfen und Co. aber dann werden, wenn ihr Tragen den Verkehrsunfall mitverursacht haben bzw. ein anderes Schuhwerk den Unfall hätte verhindern können. Weil man so besser oder schneller hätte bremsen können.

Offene Schuhe und barfuß fahren ein NO GO

Der ÖAMTC rät fürs Fahren von Schuhen mit hohen Absätzen sowie offenen Schuhen wie Flip-Flops, Badeschlapfen oder Sandalen ab. Bei sehr hohen Absätzen fehlt nämlich der Ferse die Stabilität und bei offenen Schuhen besteht die Gefahr, dass man mit den Schuhen am Pedal hängen bleibt. Im Straßenverkehr muss schnell auf Situationen reagiert werden können „Da ist keine Zeit zum Korrigieren“, erklärt Roland Frisch, Fahrtechniker beim ÖAMTC.

Übrigens: Auch bloßfüßig fahren ist keine Alternative. Man rutscht zu leicht vom Pedal ab. Der Experte empfiehlt stattdessen immer ein festes Schuhwerk als Ersatzschuhe im Auto mitzuführen, so kann rasch von den luftigen Sommerschuhen auf fahrtauglicheres Schuhwerk gewechselt werden.

Siehe auch hier ein Fazit des ÖAMTC. Die Experten haben unterschiedliches Schuhwerk auf seine Fahrtauglichkeit hin getestet.

So ist der perfekte Schuh fürs Autofahren

  • besteht aus festem und bequemen Material
  • hat eine gute Passform
  • hat eine flache, dünne und rutschfeste Sohle
  • gibt einen guten Halt

(Quelle: ÖAMTC)

Versicherungsleistung bei Fahren mit Flipflops

Zahlt jetzt aber die Versicherung im Schadensfall? Wenn ungeeignetes Schuhwerk zu einem Unfall führt, wird zumindest ein Mitverschulden angelastet, was als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden kann. Die Kaskoversicherung wird in der Regel deshalb aussteigen. Meist deckt nur der Abschluss eines Zusatzpaketes – wie etwas das Kasko-Plus-Paket der Oberösterreichischen Versicherung – die Folgen von grober Fahrlässigkeit.

Daher lieber auf Nummer sicher gehen und im Sommer immer auch Ersatzschuhe im Auto mit dabei haben.

Bildernachweis Titelbild: yayhastudio/Shutterstock

6 Tipps für deinen perfekten Campingurlaub

Na? Beim Chef schon den Urlaub beantragt? Gut so! Vielleicht überlegst du ja, mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen auf Abenteuerreise zu gehen. Dann haben wir was für dich. Die folgenden sechs Tipps sollen dabei helfen, dass dein Campingurlaub unvergesslich schön wird.

Tipp #1: Route planen: wichtig, mache genug Pausen!

Spontan losfahren hat seinen Reiz, trotzdem ist es ratsam, im Vorfeld zumindest grob deine Route zu planen. Vielleicht reservierst du dir auch schon vor der Abreise einen Stellplatz zum Übernachten. Auf campingclub.at findest du passende Stellplätze in ganz Österreich und Europa. Wichtig: Plane genug Pausen ein und nimm dir pro Tag nicht zu viel vor, sondern bereite dir lieber Tagesetappen vor. Sofern möglich, nutze Landstraßen statt Autobahnen. Das Reisen ist so viel entspannter und du siehst viel mehr von der Natur. Außerdem sparst du dir in den meisten Ländern so auch die Mautgebühr – ein positiver Nebeneffekt.

Tipp #2: Eine gute Playlist ist das A und O

Ob die besten Italo-Hits aller Zeiten, die Top 100 Anti-Stau-Songs oder einfach die perfekte Playlist zum Autofahren: Wer lange unterwegs ist, braucht auch ordentliche Musik für seinen Roadtrip. Über Audio Streaming-Dienste findest du bereits jede Menge toller Playlists. Oder du stellst dir ganz einfach selbst deine eigene zusammen.

Tipp #3: Fahrzeug-Check: Prüfe dein Fahrzeug vor der Abfahrt

Passt alles am Fahrzeug? Überprüfe vor der Abfahrt unbedingt noch einmal Batterie, Reifen (insbesondere den Luftdruck), Gasflasche und Pumpe am Wasserhahn. Schaue auch, ob der Wassertank sauber ist. Achte zudem darauf, dein Wohnmobil nicht zu überladen und das zulässige Gesamtgewicht zu überschreiten. Packe deshalb für deinen Campingurlaub besser mit einer Liste, schreib dir auf, was du wirklich brauchst. Dinge, die du häufig benötigst, solltest du so verstauen, dass sie schnell griffbereit sind. Vergiss nicht auf Warndreieck, Warnweste, Abschleppseil, Wagenheber und Verbandskasten. Und auch nicht, eine kleine Reiseapotheke einzupacken – für alle Fälle.

Tipp #4: Dokumente, Maut & Vignette

Wer durch Europa reist, muss sich im Vorfeld gut anschauen, wo was verlangt wird. Die meisten europäischen Autobahnen und Schnellstraßen sind kostenpflichtig. Eine einheitliche Regelung über die Art und Weise – wie die Maut erhoben wird, sowie die Höhe der Gebühren – gibt es aber nicht. Um manche Länder passieren zu können, brauchst du eine Vignette (zum Aufkleben oder elektronisch) oder musst für gewisse Strecken eine Maut bezahlen. Eine kleine Übersicht dazu findest du wieder auf campingclub.at.

Diese Dokumente und Papiere solltest du für deinen Campingurlaub auf jeden Fall mit dir führen:

  • Reisepass
  • Führerschein
  • Fahrzeugpapiere des Wohnmobils
  • E-Card/Krankenversicherungskarte

Tipp #5: Versicherungsschutz

Denk daran, auch dein mobiles Daheim zu versichern. Wohnwagen- bzw. Wohnmobilkaskoversicherungen sind Gold wert, wenn du von Unwettern (z.B. Sturm, Hagel, Blitzschlag) überrascht wirst und diese Schäden am Fahrzeug hinterlassen. Aber auch deinen Fahrzeuginhalt kannst du entsprechend schützen. Bei vielen Versicherern kannst du zwischen Teil- und Vollkasko-Schutz auswählen. Je nachdem wie du dich entscheidest – ist die Deckung eine andere.

© Andrey Armyagov/Shutterstock

Tipp #6: Wo du stehen darfst und wo nicht

Wer mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen Campingurlaub macht, sollte sich vorab informieren, wo genau das überhaupt erlaubt ist. Denn „in Österreich ist das freie Stehen bzw. Übernachten abseits der offiziellen Campingplätze großteils verboten und kann hohe Strafen nach sich ziehen“, weiß Sabine Fuss, Expertin des Österreichischen Camping Clubs. Die Regeln und Höhen der Strafen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wer sich rechtzeitig informiert was wo erlaubt ist (z.B. auf der jeweiligen Gemeinde), kann Strafen vermeiden.

Allgemein gilt: Wer beim Wildcampen in einem Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Sonderschutzgebiet erwischt wird, dem droht eine Strafe im fünfstelligen Bereich. Österreichweit einheitlich geregelt ist auch das Campen im Wald. Grundsätzlich ist der Wald zwar zur Erholung da – was dem Grundgedanken eines Urlaubs eigentlich voll entspricht – dennoch ist das Campen im Wald ausdrücklich verboten. Nur mit Zustimmung des Waldeigentümers ist es erlaubt, dass du dort deine Zelte aufschlagen darfst.

Auch im Rest Europas gelten ganz eigene Bestimmungen zum freien Stehen. Hier gibt’s eine Übersicht über die landesspezifischen Regeln.

Gute Reise!

 

Bildnachweis Titelbild: izzet ugutmen/Shutterstock

Dauercamper und Mobilheime versichern

Was Dauercamper unbedingt beachten sollten

Vom Wohnzimmer direkt in den See, den besten Ausblick ins Gebirge, in kürzester Zeit auf die Skipiste, Urlaub jederzeit unabhängig und flexibel. Ein zweites Zuhause, in bester Lage, zum erschwinglichen Preis – für einen Dauercampingplatz spricht vieles. Nicht zuletzt die meist bestehende Gemeinschaft unter den Dauercampern. Damit aus dem Zweitwohnsitz aber auch das erhoffte Feriendomizil wird, sollten Dauercamper unbedingt folgende Punkte beachten.

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Reise kostenlos stornieren bei Pandemie

Corona: Wann darf man eine Reise kostenlos stornieren?

Die positive Entwicklung der Corona-Infektionszahlen lassen uns auch beim Reisen aufatmen. Seit dem 15. Juni 2020 sind die Grenzen zu unseren europäischen Nachbarn wieder offen. Damit werden Urlaubsreisen – wenn auch mit vielen Sicherheitsbestimmungen – ins europäische Ausland wieder möglich. Bei aller Freude über die neu gewonnene Reisefreiheit bleibt vielleicht ein mulmiges Gefühl. Wie viel Spaß macht ein Urlaub, wenn zum Beispiel Wellness-Angebote nur eingeschränkt genutzt werden können? Was passiert, wenn die Ansteckungen mit dem Corona-Virus während des Urlaubs wieder steigen? Reicht dieses Unsicherheitsgefühl, um eine Reise kostenlos zu stornieren? (mehr …)

Motorbezogene Versicherungssteuer

Kfz-Steuer: Was ändert sich 2020?

Der CO2-Ausstoß eines Fahrzeugs soll künftig mehr Gewicht bei der Besteuerung haben. Für die Normverbrauchsabgabe (NoVA) gilt das bereits seit 1. Jänner. Am 1. Oktober wird auch die Berechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer für Neuwagen umgestellt. Dabei ergeben sich ein paar Neuerungen. Wir haben uns das genauer angesehen.

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Kfz-Kennzeichen in Österreich – Ein Überblick

Schwarze Schriftzeichen auf weißem Hintergrund – Dieser Kennzeichen-Typ dominiert auf Österreichs Straßen. Hin und wieder erblickt man dann aber doch auch noch rote, grüne oder blaue Kennzeichen. Aber was ist nun eigentlich der Unterschied zwischen Probefahrt- und Überstellungskennzeichen? Und darf man überhaupt noch mit den schwarzen fahren, obwohl diese gar nicht mehr ausgegeben werden? Gar nicht so einfach zu beantworten. Aus diesem Grund haben wir alle Infos zu den verschiedenen Kfz-Kennzeichen und den jeweiligen Gebühren (Stand Juli 2019) für Sie zusammengefasst.

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Autonomes Fahren KFZ Versicherung

Autonomes Fahren: Aus für die Kfz-Versicherung?

Die Digitalisierung und Vernetzung des Straßenverkehrs ist seit längerem in aller Munde. Die Mobilität der Zukunft ist ohne autonomes Fahren kaum vorstellbar. Der Verkehr wird künftig leistungsfähiger sein, gleichzeitig wird die Zahl der Verkehrsopfer sinken. Staus und Schadstoffemissionen werden gleichermaßen reduziert. Der schrittweise Übergang zum selbstfahrenden Auto hat längst begonnen. Wenn man sich in Zukunft ins Auto setzt und von diesem durch die Gegend chauffieren lässt, ist man dann auch noch verantwortlich? Braucht es dann noch eine Kfz-Versicherung? Das Institut für Versicherungswirtschaft an der Johannes Kepler Universität hat mit Experten die Erwartungen an das autonome Fahren und die Verkehrssicherheit, den Stand der Technik und die Auswirkungen auf die Kfz-Versicherung von morgen diskutiert. Wir waren bei der Veranstaltung Anfang April dabei.

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Elektroroller - was ist zu beachten

Neuer Trend E-Roller – Was es zu beachten gibt!

Es tut sich was am Markt für Elektroroller. So hat zum Beispiel in Wien inzwischen der fünfte Verleiher seinen Betrieb aufgenommen. In Linz startete der Verleih vor wenigen Wochen und auch in Salzburg gibt es erste Überlegungen, um einem Anbieter von E-Rollern den Start zu erlauben. Und auch bei Privatpersonen landet der E-Roller immer öfter im (virtuellen) Einkaufswagen. Auch wenn es immer wieder kritische Stimmen bezüglich Geschwindigkeit, Abstellmöglichkeiten und dem Fahren auf dafür ungeeigneten Verkehrsflächen gibt: Es sieht so aus, als wären E-Roller bzw. E-Scooter gekommen um zu bleiben. Was man vor der ersten Fahrt wissen sollte (Stand April 2019), haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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Im hohen Alter Auto fahren

Autofahren im Alter – Ist man dafür noch fit genug?

Passieren Unfälle mit Verkehrsteilnehmern im hohen Alter stellt sich schnell die Frage, ab welchem Alter man zur Gefahr im Straßenverkehr wird. Das lässt sich nicht generell beantworten, denn dies wird auch in (öffentlichen) Statistiken zu wenig erfasst. Fest steht: Es gibt Risikofaktoren für das Autofahren im Alter, aber auch Möglichkeiten, seine eigene Fahrfähigkeit laufend zu überprüfen.

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