Wissenswertes

Veranstalterhaftpflicht - Wer haftet

Wer haftet bei einer Veranstaltung?

Nach beinahe jedem Unglück während einer Veranstaltung in der jüngsten Vergangenheit lässt sich beobachten, dass ziemlich schnell die Frage der Haftung in den Raum gestellt wird. Oft werden dabei Spekulationen und Halbwahrheiten verbreitet, wodurch vor allem bei Organisatoren deren Veranstaltungen in der Zukunft liegen die Verunsicherung steigt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass eine der meistgestellten Fragen lautet, wer denn nun eigentlich im Fall der Fälle haftet. Nachfolgend daher der Versuch, zur Veranstalterhaftpflicht ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

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Wer zwahlt, wenn der Akku explodiert?

Akku explodiert – mitversichert?

Akkubetriebene Kopfhörer, die auf dem Kopf ihrer Trägerin in Flammen aufgehen und ein Flugzeug in Panik versetzen, Smartphones oder „Hoverboards“, die ganze Häuser in Brand setzen oder ein E-Bike, das ein Parkhaus in ein Flammeninferno verwandelt – immer wieder berichten Medien von verheerenden technischen Defekten bei so genannten Lithium-Ionen-Akkus. Wenn der Akku explodiert, sind entstandene Schäden (mit)versichert? Wenn ja welche? Davon handelt dieser BLOG-Beitrag. (mehr …)

Akademischer Versicherungskaufmann

Akad. Vkfm. = Akademischer Versicherungskaufmann

Immer wieder ist auf Visitenkarten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Bereichen der Versicherungswirtschaft die Abkürzung „Akad. Vkfm.“ oder „Akad. Vkff.“ zu lesen. Was sich hinter dem Titel Akademischer Versicherungskaufmann bzw. -kauffrau verbirgt und welche Chancen und Perspektiven damit verbunden sind, stellen wir in diesem Beitrag vor. (mehr …)

Ungetrübter Freizeitspaß mit Drohnen – vorausgesetzt man beachtet alle rechtlichen Vorschriften

Spielzeug oder bewilligungspflichtiges Luftfahrzeug? Je nach Klassifizierung der Drohne gelten unterschiedliche rechtliche Vorschriften, u. a. für die Haftpflichtversicherung. Eine aktuelle Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigt, dass viele Österreicher nicht ausreichend über Genehmigungspflichten und Versicherungsschutz informiert sind.

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Lebensversicherung als Konjunkturmotor

Konjunkturmotor Lebensversicherung

Zuletzt war die Lebensversicherung nur im Zusammenhang mit einer andauernden Niedrigzinssituation oder mit der nicht minder hartnäckigen Kritik der Konsumentenschützer in den Medien. Die Zeiten für Versicherte und Versicherer waren sicher schon erfreulicher, dennoch hat die Lebensversicherung nach wie vor eine entscheidende Bedeutung für die heimische Volkswirtschaft, wie Versicherungsverband und Wifo zuletzt in einer Pressekonferenz darlegten. (mehr …)

Versicherungsbedarf – 10 Fragen, die sich Versicherungsnehmer stellen sollten

Das Angebot an Versicherungen ist riesig. Entsprechend schwierig ist die Wahl der richtigen Versicherung. Welches Produkt richtig ist lässt sich nicht allgemeingültig sagen, da die Bedürfnisse und Lebensumstände des Einzelnen sehr unterschiedlich sind. Womit wir auch schon bei Frage Nr. 1 wären.

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Verbrennungen oder Verbrühungen

Wohlige Wärme statt gefährlicher Hitze

Verbrennungen oder Verbrühungen zählen zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern in den eigenen vier Wänden. Vor allem die Unachtsamkeit vieler Erwachsener kann die Gesundheit, in manchen Fällen auch das Leben der Kinder gefährden. Die Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer hat deshalb ihren diesjährigen „Tag der Sicherheit“ am 4. Mai 2017 zum Anlass genommen, um auf diese Gefahren aufmerksam zu machen und mehr Sensibilität für die Auswirkungen von Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen für Kleinkinder zu erreichen. (mehr …)

Bergungskostenversicherung

„Kleiner“ Retter in der Not: Die Bergungskostenversicherung

Der Beginn der Wintersportsaison markiert alljährlich auch den Startschuss für eine Reihe von Medienberichten, die von spektakulären Rettungseinsätzen in alpinem Gelände handeln. Doch auch im Sommer müssen Bergfexe allzu oft – verletzt oder unverletzt – aus alpiner Notlage gerettet werden. Gut, wer im Ernstfall das private Unfallrisiko abgesichert hat und so auch über eine Bergungskostenversicherung verfügt. (mehr …)

Schneedruck

Schneedruck: Wenn Schnee zur Last wird

Dem Reiz einer verschneiten Winterlandschaft können sich wohl nur wenige entziehen, doch bedeutet die weiße Pracht mitunter auch Arbeit. Gehwege müssen freigeschaufelt oder Dächer von der Last befreit werden, um Schäden durch Schneedruck zu vermeiden.

Was bedeutet Schneedruck?

Unter Schneedruck versteht man jenen Druck, den die einwirkende Schneelast auf eine bestimmte Fläche ausübt. Dieser wird durch verschiedene Faktoren, wie Schneemenge, Frost- und Tauwechsel, Windverhältnisse sowie Lage und Seehöhe eines Objekts beeinflusst. Zehn Zentimeter frischer Pulverschnee verursachen eine Last von zehn kg pro Quadratmeter. Weil die gleiche Höhe an Nassschnee viel schwerer ist, wirken dann bereits 40 kg pro Quadratmeter. Bei niedrigen Temperaturen und Eisbildung erhöht sich das Gewicht weiter, weshalb der Schneedruck auf rund 90 kg pro Quadratmeter steigt. Besonders für Flachdächer kann dies bedrohlich werden, weshalb eine rechtzeitige Entfernung dieser Schnee- und Eismassen dringend angeraten ist.

Informationen zur Berechnung der Schneelast auf Tragekonstruktionen liefern die ÖNORMEN. Siehe dazu auch unseren BLOG-Beitrag: Gut gebaut, noch besser gewohnt.

Durch den Schneedruck können Schäden an Bauteilen, Wassereintritt und damit verbundene Folgeschäden bis hin zum drohenden Einsturz des Gebäudes entstehen. Weit schwerer wiegen aber mögliche Personenschäden. Gefährdet sind dabei nicht nur diejenigen, die auf dem Dach arbeiten, sondern auch jene, die von herabrutschendem Schnee oder Eis getroffen werden könnten.

Personenschutz ist oberstes Gebot

Bei Arbeiten auf dem Dach sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Nur gesichert abschaufeln.
  • Rutschfeste Schuhe tragen.
  • Abstände zu Stromleitungen beachten.
  • Das Dach gleichmäßig abschaufeln, festgefrorene Schneelagen am Dach belassen.
  • Dacheinbauten wie Dachflächenfenster oder Lichtkuppeln, etc. beachten. Diese können zu „Fallgruben“ werden.

Wir empfehlen im Bedarfsfall professionelle Helfer mit der Dachräumung zu beauftragen. Weitere nützliche Hinweise bietet die Broschüre „Extreme Schneefälle“ des Elementarschadenpräventionszentrums.

Schneefanggitter oder Schneestopper auf dem Dach helfen, Dachlawinen zu verhindern. Im Hinblick auf Haftungsfragen gilt allerdings, dass die Gefahr selbst zu beseitigen ist. Schnee und Eis müssen entfernt werden, bevor sie Schaden anrichten können.

Eigentümer sind zur Schneeräumung verpflichtet

Die Schneeräumpflicht gemäß Straßenverkehrsordnung erfasst nicht nur die Befreiung von Schnee und Verunreinigungen vom Gehsteig, sondern  schreibt auch die Entfernung von Schneewechten oder Eisbildungen von den Dächern der an der Straße gelegenen Gebäude bzw. Verkaufshütten vor. Werden Menschen durch Dachlawinen oder herunterfallende Eiszapfen verletzt oder Gegenstände beschädigt, kann das den Hauseigentümer teuer zu stehen kommen. In der Regel reicht das Aufstellen von Warnstangen oder Warnhinweisen allein nicht.

Zusammenfassende Infos zur Schneeräumpflicht stellen wir in unserem Keine Sorgen Blog-Eintrag: Schneeräumpflicht – mühsam, aber notwendig zur Verfügung.

Redaktion Keine Sorgen Blog / Autor: Heike Peuser