Er hat den Ele zum „Schillern“ gebracht

20 Jahre Ele, freut ihn ganz besonders: Peter Schiller. Schöpfer unseres Ele. Im Interview erzählt der 53-Jährige, warum ihm nach einem Arbeitstag plötzlich ein Büschel Haare fehlte und über seine zweite ganz große Leidenschaft.

Ohne ihn würde es das Maskottchen der Oberösterreichischen erst gar nicht geben: Peter Schiller. Der Altmünsterer hat den Ele über all die Jahre gezeichnet und dabei immer mehr „weiterentwickelt“, ihn die unterschiedlichsten Berufe, Sportarten und sämtliche Wetterszenarien leben lassen. Doch wie kams dazu, dass er vor 20 Jahren zum ersten Mal den Ele aufs Papier brachte? Wir haben nachgefragt:

Wie kam’s zur Zusammenarbeit?

Die Oberösterreichische Versicherung hatte früher schon einmal einen Elefanten als Maskottchen, der sah allerdings aus wie aus Brehms-Tierleben (Anm. zoologisches Nachschlagewerk, verfasst vom Sachbuchautor Alfred Brehm). Über eine Ausschreibung wollte die OÖV dann ein völlig neues Erscheinungsbild präsentieren. So entwickelte ich einen sympathischen und schlauen Charakter, der, für einen Elefanten eher ungewöhnlich, alles können soll – von Radfahren bis Klavierspielen. Unser Ele ist nun seit über 20 Jahren im Rennen.

Am 1. Mai feierte der Elefant der Oberösterreichischen Versicherung seinen 20. Geburtstag. Genauso lange präsentiert er auch schon im ORF Oberösterreich das Wetter. Neben der Kette, ist der Wetter-Ele fixer Bestandteil im Firmenlogo der Oberösterreichischen.

Was hat an der Arbeit mit dem Ele besonders viel Spaß gemacht?

Für die Großflächenplakate der ersten Jahre fertigte ich unzählige, bemalte Tonfiguren von zirka 30 Zentimeter Größe, mit Kulissen für alle seine Abenteuer an. Vom Gebirgspass bis zu Häuserschluchten, von der Badewanne bis zur Schipiste und diese Szenen wurden dann fotografiert. Dreidimensional zu arbeiten ist schon eine besondere Sache, die wesentlich mehr Möglichkeiten der Gestaltung bietet.

Hat Ihnen der Elefant auch schon Kummer bereitet?

Mir nicht, aber meine Frau war etwas erschrocken, als ich einmal abends aus dem Atelier kam und mir ein großes Büschel Haare fehlte. Die Entwicklungsphase des Elefanten war eine sehr stressige Zeit, die erste Tonfigur brauchte eine Frisur und so nahm ich kurzer Hand die Schere. Aber ich finde, unser Ele sah damit sehr flott aus (lacht).

Wenn Sie sich vorstellen müssten: Wie lautet Ihre Berufsbezeichnung?

Ich bin Maler, Designer und Illustrator. Ich würde sagen, Gestalter ist mein Beruf. Und ich könnte mir nichts Besseres vorstellen.

Bei so einem anspruchsvollen Job – bleibt da überhaupt noch Zeit für Hobbys?

Sicher! Architektur und Kunstgeschichte sind eine große Leidenschaft von mir. Ich setze mich selbst gern mit technischen Umsetzungen auseinander. Auch die Bewegung in der Natur darf nicht zu kurz kommen. Unser Haus liegt sehr abgeschieden, wir genießen das sehr. Raus in die Natur zu gehen – das ist unser Ruhepol. Und dann ist da noch die Musik. Ich bin Sänger einer Band (Anm. die Band heißt „Sonderschicht“) mit persönlicher Vorliebe für das Repertoire von Frank Sinatra, Bing Crosby und all den fantastischen Künstlern dieser Zeit. Die Bühne ist eine gute Schule des Lebens.

 

Fahren mit Schlapfen: Zahlt die Versicherung im Schadensfall?

Vielfach von den Medien und im Internet aufgegriffen und beantwortet – ist die Frage rund ums Fahren mit luftigem Schuhwerk. Und trotzdem herrscht häufig Unsicherheit darüber, ob Flipflops oder Schlapfen am Steuer eigentlich erlaubt sind – und ob bei Verursachen eines Unfalls die Versicherung zahlt.

Grundsätzlich ist das Fahren mit Badeschlapfen oder auch High Heels nicht ausdrücklich verboten. Allerdings darf man sich nur in einem Zustand hinter das Steuer setzen, in dem das Fahrzeug auch sicher beherrschbar ist. Zum rechtlichen Problem können Badeschlapfen und Co. aber dann werden, wenn ihr Tragen den Verkehrsunfall mitverursacht haben bzw. ein anderes Schuhwerk den Unfall hätte verhindern können. Weil man so besser oder schneller hätte bremsen können.

Offene Schuhe und barfuß fahren ein NO GO

Der ÖAMTC rät fürs Fahren von Schuhen mit hohen Absätzen sowie offenen Schuhen wie Flip-Flops, Badeschlapfen oder Sandalen ab. Bei sehr hohen Absätzen fehlt nämlich der Ferse die Stabilität und bei offenen Schuhen besteht die Gefahr, dass man mit den Schuhen am Pedal hängen bleibt. Im Straßenverkehr muss schnell auf Situationen reagiert werden können „Da ist keine Zeit zum Korrigieren“, erklärt Roland Frisch, Fahrtechniker beim ÖAMTC.

Übrigens: Auch bloßfüßig fahren ist keine Alternative. Man rutscht zu leicht vom Pedal ab. Der Experte empfiehlt stattdessen immer ein festes Schuhwerk als Ersatzschuhe im Auto mitzuführen, so kann rasch von den luftigen Sommerschuhen auf fahrtauglicheres Schuhwerk gewechselt werden.

Siehe auch hier ein Fazit des ÖAMTC. Die Experten haben unterschiedliches Schuhwerk auf seine Fahrtauglichkeit hin getestet.

So ist der perfekte Schuh fürs Autofahren

  • besteht aus festem und bequemen Material
  • hat eine gute Passform
  • hat eine flache, dünne und rutschfeste Sohle
  • gibt einen guten Halt

(Quelle: ÖAMTC)

Versicherungsleistung bei Fahren mit Flipflops

Zahlt jetzt aber die Versicherung im Schadensfall? Wenn ungeeignetes Schuhwerk zu einem Unfall führt, wird zumindest ein Mitverschulden angelastet, was als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden kann. Die Kaskoversicherung wird in der Regel deshalb aussteigen. Meist deckt nur der Abschluss eines Zusatzpaketes – wie etwas das Kasko-Plus-Paket der Oberösterreichischen Versicherung – die Folgen von grober Fahrlässigkeit.

Daher lieber auf Nummer sicher gehen und im Sommer immer auch Ersatzschuhe im Auto mit dabei haben.

Bildernachweis Titelbild: yayhastudio/Shutterstock

Rollläden bei Unwetter rauf oder runter?

Hagel, Sturm und starker Regen. Die Wetterzentralen im Land sagen schwere Unwetter vorher. Vielen ist damit klar: die Rollläden gleich nach unten lassen – um die Fenster zu schützen. Aber ist das auch sinnvoll? Ein Experte klärt auf.

Dunkle Wolken ziehen auf. Unwetterwarnstufe-dunkelrot. Laut Meteorologen kündigt sich ein Unwetter mit faustgroßen Hagelbällen an. Die erste Intuition bei vielen Hausbesitzern: die Rollläden sofort runter lassen. Dabei ist diese Reaktion eigentlich genau die falsche. Denn Schäden am Haus minimiert man so nicht, weiß Roland Lettner von der Oberösterreichischen Versicherung.

Er empfiehlt: „Bei Hagel unbedingt Fenster und Türen gut abschließen und die Rollläden nach oben ziehen. Sind die Rollläden unten, werden sie bei schwerem Hagel regelrecht durchlöchert.“ Der Grund: Bei normaler Zwei- bis Dreifachverglasung ist das Fenster widerstandsfähiger gegen Hagelkörner als PVC-Rollläden – PVC ist ein preisgünstiges Material und daher bei Hausbesitzern besonders beliebt.

© Suzanne Tucker/Shutterstock

Alles eine Frage des Materials

Bei Holzfenstern wiederum können runtergelassene Rollos vor Hagelschäden schützen. „Die Frage Rollos rauf oder runter hängt also prinzipiell vom Material ab. Grundsätzlich macht aber für die Mehrheit der Hausbesitzer ‘Rollo nach oben‘ am meisten Sinn“, so Lettner.

Weniger eindeutig ist da schon die Rollo-Frage im Falle von Sturm. Entscheidend ist hier, ob in der Nähe der Fenster Bäume stehen, die der Sturm entwurzeln und mit voller Wucht gegen das Haus katapultieren kann. In diesem Fall sind runtergelassene Jalousien die bessere Wahl, denn sie können die Fenstergläser vor Beschädigung schützen.

Keine halben Sachen machen

In jedem Fall sollte man bei Sturm (bezeichnet eine Windgeschwindigkeit ab 60 km/h) aber keine halben Sachen machen. „Entweder die Rollläden komplett nach oben oder unten ziehen. Keinesfalls sollten sie auf Halbmast bleiben. „So kann der Wind hinter die Jalousien fahren und sie aus den Schienen reißen. Vor Beschädigungen schützt sie so auf keinen Fall“, sagt Lettner.

Übrigens: Die Oberösterreichische Versicherung bietet für seine Kunden einen Wetterwarn-Service an – ganz kostenlos. Infos dazu gibt’s hier.

 

Bildnachweis Titelbild: VisualPro/Shutterstock

6 Tipps für deinen perfekten Campingurlaub

Na? Beim Chef schon den Urlaub beantragt? Gut so! Vielleicht überlegst du ja, mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen auf Abenteuerreise zu gehen. Dann haben wir was für dich. Die folgenden sechs Tipps sollen dabei helfen, dass dein Campingurlaub unvergesslich schön wird.

Tipp #1: Route planen: wichtig, mache genug Pausen!

Spontan losfahren hat seinen Reiz, trotzdem ist es ratsam, im Vorfeld zumindest grob deine Route zu planen. Vielleicht reservierst du dir auch schon vor der Abreise einen Stellplatz zum Übernachten. Auf campingclub.at findest du passende Stellplätze in ganz Österreich und Europa. Wichtig: Plane genug Pausen ein und nimm dir pro Tag nicht zu viel vor, sondern bereite dir lieber Tagesetappen vor. Sofern möglich, nutze Landstraßen statt Autobahnen. Das Reisen ist so viel entspannter und du siehst viel mehr von der Natur. Außerdem sparst du dir in den meisten Ländern so auch die Mautgebühr – ein positiver Nebeneffekt.

Tipp #2: Eine gute Playlist ist das A und O

Ob die besten Italo-Hits aller Zeiten, die Top 100 Anti-Stau-Songs oder einfach die perfekte Playlist zum Autofahren: Wer lange unterwegs ist, braucht auch ordentliche Musik für seinen Roadtrip. Über Audio Streaming-Dienste findest du bereits jede Menge toller Playlists. Oder du stellst dir ganz einfach selbst deine eigene zusammen.

Tipp #3: Fahrzeug-Check: Prüfe dein Fahrzeug vor der Abfahrt

Passt alles am Fahrzeug? Überprüfe vor der Abfahrt unbedingt noch einmal Batterie, Reifen (insbesondere den Luftdruck), Gasflasche und Pumpe am Wasserhahn. Schaue auch, ob der Wassertank sauber ist. Achte zudem darauf, dein Wohnmobil nicht zu überladen und das zulässige Gesamtgewicht zu überschreiten. Packe deshalb für deinen Campingurlaub besser mit einer Liste, schreib dir auf, was du wirklich brauchst. Dinge, die du häufig benötigst, solltest du so verstauen, dass sie schnell griffbereit sind. Vergiss nicht auf Warndreieck, Warnweste, Abschleppseil, Wagenheber und Verbandskasten. Und auch nicht, eine kleine Reiseapotheke einzupacken – für alle Fälle.

Tipp #4: Dokumente, Maut & Vignette

Wer durch Europa reist, muss sich im Vorfeld gut anschauen, wo was verlangt wird. Die meisten europäischen Autobahnen und Schnellstraßen sind kostenpflichtig. Eine einheitliche Regelung über die Art und Weise – wie die Maut erhoben wird, sowie die Höhe der Gebühren – gibt es aber nicht. Um manche Länder passieren zu können, brauchst du eine Vignette (zum Aufkleben oder elektronisch) oder musst für gewisse Strecken eine Maut bezahlen. Eine kleine Übersicht dazu findest du wieder auf campingclub.at.

Diese Dokumente und Papiere solltest du für deinen Campingurlaub auf jeden Fall mit dir führen:

  • Reisepass
  • Führerschein
  • Fahrzeugpapiere des Wohnmobils
  • E-Card/Krankenversicherungskarte

Tipp #5: Versicherungsschutz

Denk daran, auch dein mobiles Daheim zu versichern. Wohnwagen- bzw. Wohnmobilkaskoversicherungen sind Gold wert, wenn du von Unwettern (z.B. Sturm, Hagel, Blitzschlag) überrascht wirst und diese Schäden am Fahrzeug hinterlassen. Aber auch deinen Fahrzeuginhalt kannst du entsprechend schützen. Bei vielen Versicherern kannst du zwischen Teil- und Vollkasko-Schutz auswählen. Je nachdem wie du dich entscheidest – ist die Deckung eine andere.

© Andrey Armyagov/Shutterstock

Tipp #6: Wo du stehen darfst und wo nicht

Wer mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen Campingurlaub macht, sollte sich vorab informieren, wo genau das überhaupt erlaubt ist. Denn „in Österreich ist das freie Stehen bzw. Übernachten abseits der offiziellen Campingplätze großteils verboten und kann hohe Strafen nach sich ziehen“, weiß Sabine Fuss, Expertin des Österreichischen Camping Clubs. Die Regeln und Höhen der Strafen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wer sich rechtzeitig informiert was wo erlaubt ist (z.B. auf der jeweiligen Gemeinde), kann Strafen vermeiden.

Allgemein gilt: Wer beim Wildcampen in einem Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Sonderschutzgebiet erwischt wird, dem droht eine Strafe im fünfstelligen Bereich. Österreichweit einheitlich geregelt ist auch das Campen im Wald. Grundsätzlich ist der Wald zwar zur Erholung da – was dem Grundgedanken eines Urlaubs eigentlich voll entspricht – dennoch ist das Campen im Wald ausdrücklich verboten. Nur mit Zustimmung des Waldeigentümers ist es erlaubt, dass du dort deine Zelte aufschlagen darfst.

Auch im Rest Europas gelten ganz eigene Bestimmungen zum freien Stehen. Hier gibt’s eine Übersicht über die landesspezifischen Regeln.

Gute Reise!

 

Bildnachweis Titelbild: izzet ugutmen/Shutterstock

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